Erstmal ein ganz fettes DANKESCHÖN, an alle, die meinen Fragen beantwortet haben. Hat mich wirklich gefreut, dass so viele mitgemacht haben und ihr so ausführlich geantwortet habt.
Jetzt möchte ich euch natürlich auch schreiben wie ich das so mache und mal so die allgemeine Meinung etwas zusammenfassen:
Ich lese natürlich auch nicht jede Rezension, über die ich so in der Bloggerwelt stoße, das wäre auch viel zu viel, denn die gibt es ja mittlerweile wirklich in Massen. Und gerade weil es so viele davon gibt, es mir mal aufgefallen, dass ich eigentlich NIE speziell nach einer suche, sondern nur das lesen, was mir eben über den Weg läuft.
Es gibt dabei auch so den ein oder anderen Blog, den ich mittlerweile so gerne hab, dass ich mir ALLES durchlese, einfach weil ich finde, dass derjenige sich Mühe damit gegeben hat und dafür sollte man ihm auch was zurück geben, am besten noch einen Kommentar hinterlassen.
Ich weiß nämlich selbst wie es ist, wenn man was schreibt, aber dazu kein Feedback bekommt und sich dann fragt: Hat das denn überhaupt jemand gelesen?
Bei anderen Blogs weiß ich auch schon, dass sie für meinen Geschmack zu viel verraten und dann überfliege ich die Rezension meist eher und lese dann das Fazit durch.
Welche Rezensionen ich dabei lesen, ist ganz unterschiedlich:
1. Ich habe Bücher auf der Wunschliste, über die ich mir noch nicht ganz sicher bin und von denen ich noch überzeugt werden möchte. Wenn ich dazu eine Rezension sehe, schaue ich mir die Bewertung an und wenn sie besondern schlecht oder besonders gut ist, dann lese ich auch den Rest. (was würde mir bei meiner Unsicherheit auch eine Bewertung mit 3 von 5 Sternen oder Ähnliches helfen…)
2. Ich kenne das Buch noch gar nicht, aber das Genre passt in mein Beuteschema. Dann lese ich mir die Angaben zum Inhalt durch und dann, je nach dem, auch die Rezension.
3. Am liebsten lese ich auch Rezensionen zu Büchern, die ich selbst schon gelesen hab, da ich dann vergleichen kann und vor allem, weil ich dann auch mit demjenigen darüber reden/diskutieren kann. Allerdings mach ich das auch eher nur bei Büchern, die ich selbst innerhalb des letzten Jahres gelesen hab.
Ich glaube die Allgemeinheit denkt da wirklich gleich. Dabei ist vor allem der größte Abschrecker vor Rezensionen immer der, dass zu viel verraten werden könnte. Daher Daher suchen sich die meisten wohl die Rezension so wie Steffie raus:
Grundsätzlich lese ich auch lieber Rezis zu Büchern, die ich schon gelesen habe.
Da so die Mehrheit denkt, sollten wir uns vielleicht mal Gedanken machen, ob wir uns nicht manchmal ZU viel Mühe geben, ob nicht eine kürzere Rezension ausreichend wäre, aber dafür eine, die mehr zur Diskussion/ zum Quatschen über das Buch anregt.
Gerade weil wohl auch viele nur den Text überfliegen oder nur das Fazit lesen, so wie myriel und viele von euch:
Deswegen lese ich meist, wenn ich ein Buch kaufen will bzw. es auf dem SuB habe, meist erstmal nur das Fazit oder überfliege die Rezension nur.
Außerdem kommt dazu, dass wir wohl alle nur das lesen wollen, wo wir schon vorher wissen, dass es uns gefallen wird. Wird wohl schwer sein uns von einem anderen Genre zu überzeugen.
Ansonsten sortier ich die Blogs und Beiträge aus.. indem ich mir nur die Beiträge durchlese, die meinen Geschmack treffen, von Genre her.
Und so denkt nicht nur Jenny, sondern fast jeder von uns.
Aber Rezensionen zu lesen um sich von dem Buch überzeugen zu lassen, so wie Fabella, tun scheinbar eher weniger Leute:
Ich nehm diese Sachen einfach zu gerne um zu entscheiden, was ich als nächstes kaufe :)
Also ich werde mir eure vielen Kommentare auf jeden Fall das nächste Mal zu Herzen nehmen und immer versuchen darauf zu achten, kaum was vom Inhalt zu verraten.
Nochmal danke, dass ihr mitgemacht habt :)













6 Kommentare
"(was würde mir bei meiner Unsicherheit auch eine Bewertung mit 3 von 5 Sternen oder Ähnliches helfen…)"
Diese Begründung kann ich für meinen Teil überhaupt nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, ich habe bei 5-Sterne-Rezensionen öfters das Problem, dass diese mich nicht weiterbringen – weil einfach gelobhudelt wird, ohne Kritik anzubringen. Da sind 3-Sterne-Rezensionen oftmals hilfreicher gestaltet, weil sie kritisch aufzeigen, wo es hakt – und ich dann entscheiden kann, ob das auch für mich störend wäre. Das soll nicht heißen, dass es keine guten 5-Sterne-Rezi gibt, aber für mich wird da viel zu oft mit Superlativen um sich geschmissen, ohne konkret was zum Buch zu sagen.
Mir persönlich sind viele Rezensionen auch zu lang, wenn ich sie von den Standpunkt aus betrachte, dass sie neugierig auf ein Buch machen soll (was meine Intention bei Rezensionen ist, wahrscheinlich sieht das mancher anders). Wo lange Rezensionen natürlich gut sind, wenn man wirklich jedes Detail aus einen Buch erfahren will. Es ist ja auch nicht so, dass ich lange Rezensionen nicht lese, aber ich lese oft nur das Fazit und selten den großen "Rest". Diesen nur wenn mich das Buch wirklich interessiert, ich es schon gelesen habe oder der Blogger wirklich toll schreibt.
Insgesamt bin ich bei Rezensionen eher für das Motto: "So lang wie nötig und so kurz wie möglich". Natürlich nicht radikal umgesetzt, aber Substanz ist nun einmal mehr als Fassade.
Hach ja, ein Thema, wo es sowieso nie Einigkeit geben wird, aber das wollte ich doch mal loswerden.
Das fette DANKESCHÖN kann ich schonmal zurück geben, mich haben die Antworten zu diesem Thema nämlich mindestens genauso interessiert wie Dich. :D Schön, dass das mal zur Sprache kam.
Mir ist mittlerweile öfter das Thema der Rezensionslänge unter die Augen gekommen, da sich anscheinend viele unsicher sind, wie lang/kurz die Rezension denn sein sollte. Ich finde, das sollte an sich gar nicht die Frage sein. Ich bin schon über Rezensionen gestolpert, die furchtbar lang waren und absolut nichts aussagen konnten, und Rezensionen, die kurz und knackig sind, aber dennoch vollkommen ausreichend waren. Es kommt m.M. wirklich primär auf den Inhalt der Rezi an. Klar wird eine Beurteilung fürchterlich lang, wenn man das Buch nacherzählt. Aber das will man doch auch gar nicht hören (wie wir ja jetzt festgestellt haben). Viel mehr interessiert mich, was die Leute beim Lesen gedacht und gefühlt haben, da kann von mir aus die Rezension so lang werden, wie sie will. Einzige Bedingung bei mir wäre nunmal hier die Spoilervermeidung.
Ich persönlich lese meine eigenen Rezis gern selbst immer mal wieder – auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt etwas eingebildet klingt. ^^ Ich blicke gern mal zurück und erinnere mich daran, was ich bei Buch XY eigentlich gedacht habe. Da ich somit meine Rezi u.a. für mich selbst schreibe, überlege ich mir einfach, was ich für mein 10 Jahre älteres Ich – das ja mittlerweile schon wieder alles vergessen hat *lach* – gern festhalten würde. Den Inhalt kann ich immer wieder in sämtlichen Klappentexten nachlesen, aber was ich dabei gedacht habe, das ist doch das eigentlich wichtige. Ich freue mich eher noch darüber, wenn ich ab und an mal etwas mehr dazu zu sagen hatte. ^^
Kurz gesagt: mich stört es nicht, wenn Rezensionen mal länger ausfallen. Ist die Aussage interessant, so lese ich auch gern darüber, egal ob es 500 oder 5000 Wörter sind, um das zu beschreiben. :)
@Steffie:
Ich lese mir meine Rezensionen später auch immer wieder mal durch, daher versuchen ich auch immer wenig zum Inhalt zu sagen, sondern wirklich, wie mir das Buch gefallen hat.
Das mit der Länge stimmt auch. Manchmal kann man echt mega viel über das Buch schreiben, ohne groß über den Inhalt zu reden, das stimmt.
Problem ist nur, dass man das immer erst nach dem Lesen weiß :D
@Elena:
Unrecht hast du da sicher nicht. Aber das kommt dann auch eben wieder auf die Person an, die die Rezi geschrieben hat…gerade deshalb hab ich mich auf von diesem Punktevergabesystem abgewandt.
Hallo Crini!
Ich kann deinem Post nur zustimmen. :)
Bin selbst eine Person, die zu längeren Rezensionen tendiert, aber auch auf die Schwächen & Stärken des jeweiligen Buches hinweist. Wer hin und wieder meinen Blog liest, weiß, was ich meine. ;-)
Und alle Bewertungen auf allen abonnierten Blogs lese ich auch nicht, denn 1. entsprechen alle gar nicht meinem "Beuteschema" und 2. habe ich nicht so viel Internet-Zeit, wie ich gern hätte.
LG, Sabine
Ich denke, dass aufmerksames Lesen Rezensionen automatisch länger macht.
Als ich mit dem Bloggen anfing waren meine Rezis so 200 Wörter lang und das war alles was ich zum Buch sagen konnte, nach fast 6 Monaten kann ich auf einmal 500-800 Wörter schreiben und hab das Gefühl weniger geht nicht.
Sinnvoll wäre es sicher es so zu machen wie Miss Bookiverse und erst kurz was zum Buch, bevor man dann etwas ins Detail geht…