Geekomancy

Ree Reyes’ life was easier when she just had to worry about scraping together tips from her gig as a barista-and-comicshop slave wage in the port city of Pearson to pursue her ambitions as a screenwriter.
When a scruffy-looking guy storms into the shop looking for a comic like his life depends on it, Ree writes it off as just another day in the land of the geeks. Until a gigantic ‘BOOM!’ echoes from the alley a minute later, and Ree follows the rabbit hole into Pearson’s magical flip-side. Here, astral cowboy hackers fight trolls, rubber-suited werewolves and Elegant Gothic Lolita fate witches by channeling genre tropes and wielding nostalgia-powered props.
Ree joins Eastwood (aka scruffy guy), investigating a mysterious string of teen suicides as she tries to avoid imploding after her own drag-your-heart-through-jagged-glass breakup. But as she digs deeper, Ree discovers Eastwood may not be the knight-in-cardboard-armor she thought. Will Ree be able to stop the suicides, save Eastwood from himself, and somehow keep her job?

Geekomancy ist ganz eindeutig eines der Bücher, bei denen man sich den Spruch ‘Don’t judge a book by its cover’ ganz stark zu Herzen nehmen sollte. Als ich das Buch nämlich zum ersten Mal auf GR gesehen hatte, war ich zwar durch den Titel direkt neugierig, das Cover hat mich dann aber sogar davon abgehalten die Inhaltsangabe zu lesen. Ein Fehler wie sich später raus gestellt hat. Gott sei Dank hat die Autorin Marie Lu (Legend) am Tag der Veröffentlichung schwer davon geschwärmt, so dass ich dann nochmal nachgeguckt und nach dem Lesen des Inhalts dann auch gleich auf den Kindle bestellt und direkt angefangen zu lesen habe.

Als ich anfing Geekomancy zu lesen, hatte ich mich auf ein paar Referenzen auf die typischen Dinge gemacht, die man sonst so in Verbindung mit Geeks zu lesen bekommt, so wie zum Beispiel Star Wars. Aber was dann hier in diesem Buch plötzlich abgeht, hat mich wirklich komplett vom Hocker gerissen. Man wird mit Referenzen geradezu bombardiert. Auf jeder einzelnen Seite wird irgendwas erwähnt. Sei es weil Ree sich gerade Sherlock Holmes mit Mr. Awesome himself Benedict Cumberbatch anguckt (ja, er wird tatsächlich erwähnt. Spätestens da war ich in das Buch verliebt), oder auch nur eher simple Dinge wie ‘er trägt ein Pokémon T-Shirt’. Aber nicht nur solche Sachen gibt es, sondern es gibt auch noch die eher versteckten Dinge, für die man schon wirklich Geek sein muss, um sie überhaupt alle mitzubekommen. So werden zum Beispiel nur Namen irgendwelcher Figuren erwähnt, statt des Filmes, aus dem sie sind, oder irgendwelche Sprüche zitiert.

Um mal den Eindruck zu bekommen, wie weit Michael Underwood es mit seinen Anspielungen treibt, hier mal die unterschiedlichsten Beispiele: Tim Burton, Nintendo, Alice im Wunderland, Doctor Who, Yu-Gi-Oh, Marvel Figuren, Harry Potter. Ich glaube ich könnte hier noch seitenlang die ganzen Dinge/Filme/Serien/Comic-Figuren/Spiele/… aufzählen und allein das sollte schon reichen, um zu zeigen, wie genial dieses Buch ist.

Diese Masse ist auch ganz klar ein Grund dafür, dass ich das Buch in nicht allzu weiter Ferne nochmal lesen werde, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass ich so einige Kleinigkeiten überlesen habe, einfach weil es so viele davon gab.
Zusätzlich hab ich dann jetzt wieder Lust Buffy nochmal von vorne bis hinten zu gucken, die alte Nintendo 64 wieder auszupacken und vieles mehr, weil das Buch einen ganz schön in Erinnerungen schwelgen lässt und einem wieder Lust auf diese Dinge macht.

Aber nicht nur das ist so toll an diesem Buch, sondern auch die ganze Geschichte die diese Dinge zusammen bringt. Sie ist spannend, lustig und vor allem anders. Der Ausgangsort, ein Comicladen, ist ja schon perfekt für diese Geschichte, aber auch die weiteren Orte die man hier so besucht, halten so einige interessante Dinge und vor allem auch Personen bereit.
Ich war richtig überrascht, wie durchdacht die ganze Geschichte ist. Plötzlich ergeben sich jede Menge Zusammenhänge zwischen verschiedenen Dingen, die man so überhaupt nicht erwartet hätte. Diese Story wartet also zusätzlich noch mit so einigen Überraschungen auf, was die Handlung selbst angeht.

Hier geht es richtig rund, man kommt gar nicht dazu sich mal auszuruhen weil hier so viel auf einen einfällt, so dass man auch ein ziemlich gutes Gefühl dafür bekommt, wie es Ree so ergeht, die diese ganzen Erlebnisse erst einmal verarbeiten muss.
Ree ist außerdem ein Charakter ganz nach meinem Geschmack. Sie ist schlagkräftig und mit ihren knallharten Sprüchen einfach unheimlich sympathisch und witzig.

Michael Underwood hat mit dieser Geschichte ein Sammelsurium von Dingen geschaffen, das jedes Geek-Herz schneller schlagen lässt. In  dieser Geschichte fühlt man sich als Geek wie zu Hause. Hinzu kommt dann noch eine sowohl witzige als auch spannende Geschichte, die ein paar richtig tolle Charaktere und eine Welt enthält, aus der man so schnell nicht mehr auftauchen will.

Lieblingszitate:

“So, how bad of an idea is it to go there? On a scale of cooking-whithout-a-shirt to being-an-evil-priest-in-an-Alexandre-Dumas-book?”

“Holy Frank Castle’s Wet Dream, Batman!”

“If our cover breaks in here, we’re toast. Worse that toast, we’re the crappy crumbs of carbon left at the bottom of a toster oven that I haven’t cleaned out in three months.”

“I’ve got to hit the bottom of this weird-ass rabbit hole anytime now, right?”

“I can drink a three-hundred-pound Neubauten fanboy under the table and still remember all the words to ’99 Luftballons.”


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  • Ich. Will. Dieses. Buch. Lesen! Auch wenn ich wahrscheinlich nur die Hälfte der Anspielungen verstehe, das wäre es wert *___* (Wo ist der gratis E-Book Reader, wenn man einen braucht??)

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