I Hunt Killers

What if the world’s worst serial killer…was your dad?
Jasper (Jazz) Dent is a likable teenager. A charmer, one might say.
But he’s also the son of the world’s most infamous serial killer, and for Dear Old Dad, Take Your Son to Work Day was year-round. Jazz has witnessed crime scenes the way cops wish they could–from the criminal’s point of view.
And now bodies are piling up in Lobo’s Nod.
In an effort to clear his name, Jazz joins the police in a hunt for a new serial killer. But Jazz has a secret–could he be more like his father than anyone knows?

Als Fan von Thrillern und vor allem den John Cleaver Bücher von Dan Wells als auch von Jeff Lindsay’s Dexter hab ich lange nach etwas Vergleichbarem gesucht. Und mit ‘I Hunt Killers’ startet endlich wieder eine neue Reihe, die sich mit genau dem Thema beschäftigt, dass ich so interessant finde: Jemand der den Drang dazu hat, Menschen zu töten, aber auf seine Weise dagegen ankämpft. Natürlich lassen die drei Autoren ihre Protagonisten alle auf verschiedene Arten damit umgehen und auch die Hintergründe sind von Grund auf verschiedenen, so dass auf keinen Fall Langeweile aufkommt.

Auch die Idee von Barry Lyga fand ich rundum gelungen. Jazz ist der Sohn eines Serienkillers und hat somit einen großen Nachteil: Jeder weiß wer er ist und rechnet nur damit, dass er bald seinen ersten Mord begeht, beziehungsweise steht er bei einem Mord auf der Verdächtigenliste gleich ganz weit oben.

Dieser innere Kampf, die Selbstzweifel von Jazz, genauso zu werden wie sein Vater hat mich regelrecht gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich liebe es in den Kopf eines Jugendlichen einzudringen und zu erfahren, was in diesem vorgeht. Und so komisch das vielleicht auch klingen mag: aber man kann Jazz den Drang zum Töten tatsächlich nachempfinden. Barry Lyga beschreibt dessen Gefühlswelt so tiefgehend, so detailliert, dass man sich wunderbar in seine Person hineinversetzen kann und nicht nur seine Ängste nachempfinden, sondern auch eben diesen Faden, der an ihm zu ziehen scheint, der ihn in eine ganz bestimmte Richtung ziehen will, die er nicht einschlagen will.

Aber nicht nur dieser Teil war interessant und spannend zu verfolgen, sondern auch die Tatsache, wie andere Menschen damit umgehen, sich ihm gegenüber verhalten, mit dem Wissen, dass er der Sohn eines Serienkillers ist. Dass es darunter solche und solche gibt ist klar, aber mich hat Jazzs bester Freund sofort begeistert. Ein Freund der ihm bei allem zur Seite steht und außerdem immer wieder für den einen oder anderen Lacher sorgt.

Und was wäre ein Thriller ohne den einen oder anderen Mord?! Natürlich fehlt hier auch so etwas nicht. Für mich war zwar schon ziemlich schnell klar, auf was das Ganze hinauslaufen wird, wer Täter und was die Motive sind, aber das hat der Spannung absolut keinen Abbruch getan, ich war trotzdem immer von den Geschehnissen gefesselt.

Mit ‘I Hunt Killers’ ist Barry Lyga ein genialer Auftakt einer Reihe gelungen, die ganz nach meinem Geschmack ist. Faszinierende und einzigartige Charaktere in einer spannenden Geschichte, die man so eher selten im Thriller Genre geboten bekommt. Ich hoffe sehr wir bekommen noch viel mehr von Jazz zu lesen.

Du könntest das Buch mögen, wenn dir diese gefallen haben:
+ Des Todes dunkler Bruder (Dexter #1) von Jeff Lindsay
+ Mr. Monster (John Cleaver #2) von Dan Wells


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Comments:

  • Ich war ja von Dan Wells nicht so begeistert, aber ich werde Barry Lyga trotzdem mal eine Chance geben ;-) Hast du nicht schon vor einer ganzen Weile von dem Buch geschwärmt oder vertu ich mich da?

  • Oh, das Buch bzw. der Auftakt der Reihe hört sich wirklich sehr interessant an. Außerdem bin ich ein großer Fan der Dexter-Bücher. Da müsste das hier ja dann auch meinen Geschmack treffen. Vielen Dank für den Lesetipp!

  • Das hab ich gestern fast in der Fahrschule angefangen. Also beim Warten auf Herrn H. – Jetzt bin ich froh, dass ichs nicht gemacht habe, denn ansonsten wär ich wohl nicht zum Aufpassen gekommen. *g* Obwohl ich immernoch etwas skeptisch bin, da Jugendbuch. ;D

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