All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

The Mind Readers

Cameron Winters is a freak. Fortunately, no one but her family knows the truth… that Cameron can read minds. For years Cameron has hidden behind a facade of normalcy, warned that there are those who would do her harm. When gorgeous and mysterious Lewis Douglas arrives he destroys everything Cameron has ever believed and tempts her with possibilities of freedom. Determined to embrace her hidden talents, Cameron heads to a secret haven with Lewis; a place where she meets others like her, Mind Readers.
But as Cameron soon finds out some things are too good to be true. When the Mind Readers realize the extent of Cameron’s abilities, they want to use her powers for their own needs. Cameron suddenly finds herself involved in a war in which her idea of what is right and wrong is greatly tested. In the end she’ll be forced to make a choice that will not only threaten her relationship with Lewis, but her very life

The Mind Readers ist ein Buch, das einem, wenn man mit der richtigen Einstellung ans Lesen geht, ein paar angenehme Lesestunden bereiten  kann. Und da mir vorher unter anderem schon durch den Klappentext klar war dass die Geschichte eine einnehmende Liebesgeschichte haben wird und ich an diese keine großen Ansprüche gestellt habe, hat mir das Buch alles in allem soweit gefallen, dass ich anschließend direkt den Nachfolger bestellt habe.

Zurückblickend fallen mir eigentlich nur Kritikpunkte ein und nichts, das sonderlich hervorstechend und erwähnenswert war und doch hatte das Buch etwas an sich, so dass ich kaum aufhören konnte zu lesen und die komplette Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe.

Lori Brighton wartet hier ganz gewiss nicht mit sonderlich bewundernswertem Ideenreichtum auf, ganz im Gegenteil.
Vor allem der Auftritt von Lewis kommt wohl jedem Einheitsbrei gleich und wartet mit so einigen Klischees auf, hat mich aber nicht weiter gestört, bis auf dass ich seinen Charakter an sich einfach nicht mochte. Das kann zum Teil auch von der Autorin genau so gewollt sein, denn stellenweise handelt er wirklich wie der größte Idiot.

Cameron mochte ich dagegen gleich auf Anhieb und konnte mich vor allem leicht in sie hineinversetzen. Ich fand die Erzählungen ihres bisherigen Lebens, ihre Schwierigkeiten mit ihrer Gabe besonders interessant.

Wie sich dann ihr Leben nach ihrem Zusammentreffen mit Lewis entwickelt wirkte etwas wirr und erzwungen. Es gibt ein ständiges Hin und Her was das Vertrauen gegenüber verschiedenen Personen angeht, die auf mich manchmal den Eindruck machten, dass sie nur dazu dienten, Probleme zwischen Cam und Lewis heraufzubeschwören.

So angenehm ich Lori Brightons Schreibstil auch fand, so sehr ich dank dessen durch die Geschichte gerast bin, so hat mir trotzdem das gewisse Extra gefehlt. Es gab den einen oder anderen spannenden Moment, aber die Autorin schöpft ihn nicht richtig aus. Sie kann zwar stellenweise Spannung vermitteln, aber mir hat etwas der Nervenkitzel gefehlt.

Alles in allem hört sich das nach einer eher schwachen Story an und wirklich besonders ist sie vielleicht auch nicht, aber ich hatte Spaß beim Lesen und war ziemlich schnell durch die ca. 200 Seiten durch. Mir hat die Idee der Mind Readers sehr gut gefallen und was Lori Brighton daraus macht und durch etliche Geheimnisse die nach und nach aufgedeckt werden oder auf deren Aufklärung man im zweiten Band hin fiebern muss, bringen die Spannung mit sich, die Lust aufs Weiterlesen macht. Kein Meisterwerk, aber eine tolle Geschichte für Zwischendurch.

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