Going Bovine

All 16-year-old Cameron wants is to get through high school—and life in general—with a minimum of effort. It’s not a lot to ask. But that’s before he’s given some bad news: he’s sick and he’s going to die. Which totally sucks. Hope arrives in the winged form of Dulcie, a loopy punk angel/possible hallucination with a bad sugar habit. She tells Cam there is a cure—if he’s willing to go in search of it. With the help of a death-obsessed, video-gaming dwarf and a yard gnome, Cam sets off on the mother of all road trips through a twisted America into the heart of what matters most.

Going Bovine ist ein Buch, das erst einmal sicher nicht jedem zusagen wird und selbst für diejenigen, für die dieses Buch etwas ist, müssen wohl zum richtigen Zeitpunkt zum Buch greifen, damit es gefällt.
Denn es ist absolut keine leichte Lektüre und das nicht mal wegen des Themas.

Libba Bray konnte mich gleich auf den ersten Seiten sowohl mit ihrem Schreibstil auch mit ihrem Humor begeistern. Beides ist irgendwie anders, besonders und auf irre Weise total abgefahren. Die ganze Geschichte ist eine Sammlung aus den beklopptesten Dingen, jede Menge Quatsch, der einem zum Lachen bringt, aber auch in Verbindung mit diesem Thema sehr zum Nachdenken anregt.

Wie Libba Bray hier mit einem so ernsten Thema umgeht hat mich richtig fasziniert. Sie geht mit so viel Humor daran und die vielen Ereignisse in diesem Buch sind geradezu lächerlich, aber trotzdem zieht sie das Thema selbst nicht ins Lächerliche und macht nachdenklich und zeigt Dinge auf, an die man wohl selbst erst denken würde, wenn man in so einer Situation wie Cameron steckt, über die man aber tagtäglich denken sollte: nämlich die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, im Moment zu leben und nicht immer darüber nachzudenken was kommen wird. Ich bin immer noch hin und weg, auf welche Weise Libba Bray diese Lebensweisheiten an den Leser bringt.

Man hat es hier mit vielen kleinen Episoden durchgeknallter Menschen zu tun, denen Cameron auf seiner Reise begegnet und nicht eine davon fand ich langweilig und alle haben mich auf ihre Weise zum Lachen gebracht.
Aber trotzdem hatte das Buch etwas Schwerfällig an sich, so dass ich nie allzu lange an einem Stück lesen konnte. Ich war zwar immer gespannt darauf wie es weiter geht, fand es nie langweilig und hatte auch nicht den Drang dazu, mal zwischendurch zu einem anderen Buch zu greifen, aber das Buch hatte irgendetwas an sich, weshalb ich es nur in kleinen Häppchen und nicht in einem großen Ganzen zu mir nehmen konnte.

Eigentlich kann ich auch sonst gar nicht richtig sagen, was mir an dem Buch so gefallen hat. Libba Brays Schreibstil, Humor, Charaktere und all die wirren Geschichten haben einfach genau meinen Geschmack getroffen und wie sie aus einem ernsten Thema etwas so Lustiges macht, ohne sich darüber lustig zu machen, fand ich wirklich faszinierend. Außerdem war das Ende meiner Meinung nach einfach perfekt. Ich hab zwar nicht wirklich darüber nachgedacht, was am Ende der Reise passieren würde, so dass mich eigentlich jedes Ende überrascht hätte, aber dieses hat mir wirklich kurz den Atem genommen. Diese wilde, durchgeknallte Reise lenkt so sehr davon ab, von dem was bevorsteht, dass ich bescheuerter Weise nicht darauf vorbereitet war, auf das was kommt, darauf dass die Reise ja auch irgendwann zu einem Ende kommen und Cameron zurück ins Krankenhaus kehren muss. Man ist so sehr in dieses Abenteuer verwickelt dass man glaubt, es würde nie ein Ende nehmen.

Libba Bray hat mich begeistert und sie hat hiermit definitiv einen neuen Fan aus mir gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf alle ihre anderen Bücher, die so unterschiedliche Themen beinhaltet, dass man gar nicht glauben kann, dass sie von der gleichen Autorin sind.

Lieblingszitate:

“The best day of my life happend when I was five and almost died at Disney World.”

“I don’t think you should die before you’re ready. Until you’ve wrung out every last bit of living you can.”

“Jeez, someone needs to push the reset button on this planet.”

“I think about dying every day, because I can’t stop thinking about the living.”


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