All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Junked

No one over the age of 13 is safe. Everyone is junked eventually: made neurotic, insecure or fanatical. Mothers and fathers, brothers and sisters, relatives and friends. And they’re the lucky ones: those who resist are terminated in seemingly random accidents and killings.
Thomas Sheepsbane and Edward Wolf are teenage psychopaths. It’s their job to orchestrate these ‘accidents’. When they deviate from their list of sanctioned methods with 17-year-old Red Phoenix, they trigger something so macabre that the world believes it’s witnessing a genuine miracle.
Red is convinced he’s losing his mind … until he gets to know Penny Lane. Penny may be the town freak but she’s the only one who seems to have an inkling into the horrifying ‘event’ that keeps on happening to him. Red and Penny go on the run from the police, the media and supernatural forces that want them both dead. And the future of humanity’s sanity depends upon them surviving long enough to unravel the mystery of Penny’s grandmother Erin Bow. Erin was abducted from Stonehenge in 1969 … leaving only her tambourine behind … through which, Penny alone is able to see …

Junked gehört zu den selbstverlegten Büchern bei denen man als Leser ganz klar die Vorteile eines anständigen Lektorats feststellen muss.
Bei Junked handelt es sich um eine Geschichte die mich sofort mit dem Cover und dem Klappentext von sich überzeugt und auch beim Lesen nicht von der Idee enttäuscht hat, auch soweit, dass ich gespannt bin, was Bent Broyd seinen Lesern im zweiten Teil zu bieten hat.
Jedoch fehlt der Geschichte auch eine anständige Überarbeitung und man stolpert mehr als einmal über ungünstige Ausdrücke die das Lesen weniger angenehm machen.

Hier und da könnte man der Geschichte sicher noch ein paar Ecken und Kanten geben aber alles in allem war ich von ihr begeistert und an die Seiten gefesselt.
Mir hat die Idee wirklich gut gefallen und es war vor allem mal etwas Neues. Besonders fasziniert hat mich, wie einfach diese eigentlich gestrickt ist: Er nimmt die negativen Charaktereigenschaft eines jeden Menschen nicht als natürlichen Teil seiner Person an, sondern dass dieser Teil ihm in den Kopf gesetzt wurde ohne das dieser jedoch jemals etwas davon merkt.
Und die damit verbundenen Ereignisse, Pennys Versuch dagegen vorzugehen und ihrem Freund Red zu helfen, waren immer spannend zu verfolgen und nie langweilig.

Die Charaktere waren ebenfalls eine Sache, die ich weitestgehend gelungen fand, die aber hier und da auch etwas mehr an Tiefgang hätten gebrauchen können. Am meisten gestört hat mich dabei jedoch die Namensgebung von Red Phoenix, die mir etwas zu sehr an die Ereignisse angepasst war. Davon jedoch abgesehen waren Penny und er ein tolle Kombination, mit der es Spaß machte, ihr Abenteuer zu verfolgen.

Und auch wenn mir der Schreibstil weitestgehend zugesagt hat, liegt genau hier der Hauptkritikpunkt. Teilweise kurze abgehackte Sätze, aber vor allem der Aspekt, dass bei wörtlicher Rede immer und immer wieder ‘…‘ verwendet wurde, führte dazu, dass die Geschichte stellenweise einer Stolperfalle gleichkam. An mancher Stelle mögen diese Punkte noch Sinn gemacht haben aber hier werden sie ausgiebig  am Ende fast jeder wörtlichen Rede verwendet, so dass es irgendwann einfach zu viel des Guten war.

So sehr man auch merkt, dass es sich bei Junked um ein selbstverlegtes Buch handelt, dass an mancher Stelle dringend noch einmal eine Bearbeitung gebrauchen könnte, so hat es mich trotzdem mit seiner Idee zumindest soweit überzeugen können, dass ich das nächste Buch noch lesen möchte, auch wenn es mich nicht vollkommen vom Hocker hauen konnte. Den kleinen Preis für das eBook war mir diese frische neue Geschichte jedoch allemal wert.

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