The Age of Miracles

It still amazes me how little we really knew. . . . Maybe everything that happened to me and my family had nothing at all to do with the slowing. It’s possible, I guess. But I doubt it. I doubt it very much.

On a seemingly ordinary Saturday in a California suburb, 11-year-old Julia and her family awake to discover, along with the rest of the world, that the rotation of the earth has suddenly begun to slow. The days and nights grow longer and longer, gravity is affected, the environment is thrown into disarray. Yet as she struggles to navigate an ever-shifting landscape, Julia is also coping with the normal disasters of everyday life—the fissures in her parents’ marriage, the loss of old friends, the hopeful anguish of first love, the bizarre behavior of her grandfather who, convinced of a government conspiracy, spends his days obsessively cataloging his possessions. As Julia adjusts to the new normal, the slowing inexorably continues.

Ich glaube mit The Age of Miracles habe ich zum ersten Mal eine wirkliche Apokalypse statt einer Postapokalypse gelesen und gerade deshalb war ich umso gespannter auf das Buch, weil es einfach mal was Neues zu sein schien.
Und es war auch auf jeden Fall anders und irgendwie neu und ich kann auch auf jeden Fall nachvollziehen, wieso manche Leute das Buch so in den Himmel loben, aber mir persönlich hat es gar nicht gefallen, ich habe vergeblich auf das Wunder, auf den Funken der überspringt gewartet und müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, wäre es ‘langweilig!’.

Denn auch wenn sich hinter dieser Geschichte auf den ersten Blick eine kommende Apokalypse vermuten lässt, steckt hier eigentlich etwas ganz anderes dahinter.
Karen Thompson Walker hat das Leben verschiedener Menschen dargestellt, dass sich sehr zum Negativen entwickelt und regt damit sehr zum Nachdenken an, denn die Frage die bei all den Geschehnissen in diesem Buch immer wieder aufkommt, ist: wären alle diese Dinge auch passiert, genauso verlaufen, hätte die Welt sich weiter mit ihrer normalen Geschwindigkeit gedreht?

Und diese Idee, diese Fragestellung fand ich eigentlich wirklich gut, denn die Dinge die sich hier entwickeln hätten sich wirklich alle auch völlig unabhängig davon ereignen können.
Mein Problem war aber einfach, dass ich diese Ereignisse allesamt total langweilig fand. Hätte ich wenigstens einen Draht zu den Charakteren gehabt und ihre Verluste, Ängste etc. nachempfinden können, wäre das vielleicht was anderes gewesen, aber so habe ich die Geschehnisse einfach auf mich ein plätschern lassen und nicht wirklich etwas dabei empfunden außer Langeweile.
So gut die Idee auch war, hier hätte man gut und gerne diese bevorstehende Apokalypse auch sein lassen können, denn sie hat so gut wie nie eine tragende Rolle gespielt und diese Frage, die über der Geschichte schwebt, war für mich schnell beantwortet.

Julia, die Erzählerin, ist dabei mein größtes Problem gewesen. Hier werden die Geschehnisse einer 11-Jährigen erzählt, die erst einmal nicht wie eine solche auf mich wirkte. Hier und da hatte ich zwar wirklich auch mal Mitleid mir ihr, aber irgendwann ist sie mir mit ihrer Art auch eher auf die Nerven gegangen. Mag sein, dass sie eine realistische Figur darstellt, aber irgendwo war mir dieses Negative das sie umgibt, einfach zu viel.

Hinzu kommt der Schreibstil, der mich von Anfang an sehr gestört hat. Das Ganze wirkt einfach viel zu informativ und trocken. Es kommen einfach keine Gefühle rüber und bei mir kam beim Lesen immer wieder das Gefühl auf, als würde ich gerade ein Geschichtsbuch lesen, so sehr fehlten mir hier die Emotionen und ein bildlicher Schreibstil.

The Age of Miracles ist ein Buch, bei dem ich mich auf jeder Seite zum Weiterlesen zwingen musste. Eine gute Idee macht leider noch kein fesselndes Buch und ein trockener Schreibstil, der keinerlei Emotionen rüber bringen kann und Charaktere, die einen nicht ansatzweise interessieren, ergeben leider ein mehr als langweiliges Buch.


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Comments:

  • Schon wieder ein neuer Fotostil, du bringst mich ja ganz durcheinander! ;D Find ich aber genauso gut wie die sonstigen.

    Ich habe übrigens gerade einen kleinen Schreck bekommen: das ist das NotizBuch stimmt’s? Aus irgendeinem Grund habe ich damit etwas ganz anderes verbunden. Ich habe jetzt nur den Anfang deiner Rezension gelesen, weil ich mich nicht so beeinflussen lassen will, aber ich dachte irgendwie es wäre ein Contemporary YA Buch und keine Apokalypse Geschichte xD Gut dass ich das auch schon feststelle ;D

    • Das Buch liest sich aber auch wie Contemporary, nur nicht wie YA :D

      Ich spiele im Moment ganz gerne mit dem Fotobearbeitungsprogramm rum, daher immer mal wieder was anderes XD

      • Welches Programm benutzt du denn?

        Habe eben schon bei GR gesehen, dass es relativ gleichmäßig als Adult und als YA einsortiert wurde. Bin ja jetzt doch ein wenig neugierig. Und mit Notizen kann es ja nicht so schlimm werden ;)

        • Gimp, hab zwar auch seit neustem Photoshop Elements, aber irgendwie komm ich damit noch nicht so klar XD

          Ich wusste auch irgendwie nicht wie ich das Buch einordnen soll, es steckt halt YA drin (Erzählerin ist 11), aber die Zielgruppe ist wohl eher Erwachsene.

          • Hihi, ich kann mich auch noch an meine ersten Photoshop-Erlebnisse erinnern. Nach 5 Minuten war ich meist so verwirrt und deprimiert, dass ich es direkt wieder geschlossen habe ;D

            • Das Problem bei mir ist, dass ich immer nach den von Gimp gewohnten Funktionen suche und die nicht finde. Allein schon diese Lasso-Auswahl Funktion ist da irgendwie anders als in Gimp :D

              • Das geht mir immer so, wenn ich zwischen den Adobe Programmen wechsel, also von Photoshop zu InDesign zu Illustrator. Die gehören ja alle zur gleichen Familie, aber glaubst du die Tastenkürzel usw. wären ähnlich? Pustekuchen :P

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