All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

What I Didn’t Say

Getting drunk homecoming night your senior year is never a good idea, but Jake Hayes never expected it all to end with a car crash and a t-post embedded in his throat. 
His biggest regret about it all? What he never said to Samantha Shay. He’s been in love with her for years and never had the guts to tell her. Now it’s too late. Because after that night, Jake will never be able to talk again.
When Jake returns to his small island home, population 5,000, he’ll have to learn how to deal with being mute. He also finds that his family isn’t limited to his six brothers and sisters, that sometimes an entire island is watching out for you. And when he gets the chance to spend more time with Samantha, she’ll help him learn that not being able to talk isn’t the worst thing that could ever happen to you. Maybe, if she’ll let him, Jake will finally tell her what he didn’t say before, even if he can’t actually say it.

Ich bin mir jetzt, lange nach dem Lesen, noch immer nicht sicher, ob  das Buch von mir wirklich so lala bekommen sollte, weil ich nach dem Lesen so extrem enttäuscht von der Geschichte war und eigentlich nur Kritik habe und kaum Pluspunkte finden konnte.

Von What I Didn’t Say hab ich mir eine süße Liebesgeschichte versprochen die sich damit beschäftigt, wie ein Junge damit klar kommen muss, dass er nach einem dummen Autounfall nie wieder ein Wort sprechen können wird.
Und anfangs bekam ich auch genau das geboten was ich erwartet hatte und sogar noch mehr. Ganz schnell wird einem erst einmal der tragische Unfall selbst in allen Details erzählt, so dass einem die Spucke wegbleibt. Mir haben diese Erzählungen wirklich auf die Stimmung gedrückt, was mich gleichzeitig aber auch wieder richtig begeistert hat, denn Keary Taylor hat es geschafft, mich tief zu berühren und in mir Gefühle zu wecken, seien sie auch noch so negativ.

Doch so begeistert ich anfangs auch noch war und so gespannt ich Jakes erste Tage ohne Stimme verfolgt hatte, genauso entgeistert war ich von den folgenden Ereignissen, die das restliche Buch ausmachen sollten. Plötzlich sah ich mich in einer Geschichte, die auf mich den Eindruck machte, als halte sie sich an das Motto: erst alles so richtig schlecht machen, damit das Happy End umso toller und schnulziger werden kann. 
Die Konzentration der ganzen Geschichte lag plötzlich kaum noch auf Jake, sondern wo ganz anders und zwar etwas, dass ich an der Stelle einfach total überzogen fand. Jake und seine eigenen Probleme wurden plötzlich in den Hintergrund geschoben und als unwichtig dargestellt. Er soll sich doch nicht so anstellen, andere haben es doch schließlich noch weit schwerer. Dass man aber eben mit so etwas, dass das komplette Leben von Grund auf verändert und den Traumberuf zunichtemacht, erst einmal nach und nach klar kommen muss und nicht nach wenigen Wochen schon wieder freudestrahlend durch die Gegend laufen kann, kam mir hier nicht deutlich genug rüber.

Dass ich manche Handlungen verschiedener Personen dann auch teilweise einfach nervig und erzwungen fand, beziehungsweise den Eindruck machend, dass sie nur dafür dienten, um bestimmte Folgeereignisse zu ermöglichen, die nicht hätten sein müssen, sorgte dafür, dass ich kaum Spaß beim Lesen der Geschichte hatte.

Der Klappentext verspricht hier leider etwas völlig anderes als das, was man letztlich geboten bekommt. Ich fand das Thema eines Jugendlich, der seine Stimme verliert total interessant, nur leider blieb die Geschichte nur wenig bei dieser Thematik hängen und widmete sich plötzlich einer anderen Person und ihren Problemen, die für mich alles in allem überzogen und unrealistisch waren. Mich hat What I Didn’t Say leider durch und durch enttäuscht, so dass ich oft kurz davor war abzubrechen, was ich gut und gerne auch hätte machen können, denn das Ende behält einfach keinerlei Überraschung bereit, sondern nur den kitschigen Einheitsbrei.

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