Behemoth

The behemoth is the fiercest creature in the British navy. It can swallow enemy battleships with one bite. The Darwinists will need it, now that they are at war with the Clanker powers.
Deryn is a girl posing as a boy in the British Air Service, and Alek is the heir to an empire posing as a commoner. Finally together aboard the airshipLeviathan, they hope to bring the war to a halt. But when disaster strikes the Leviathan‘s peacekeeping mission, they find themselves alone and hunted in enemy territory. 
Alek and Deryn will need great skill, new allies, and brave hearts to face what’s ahead.

Und wieder hat mich Scott Westerfeld fassungslos zurück gelassen. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich sowohl mit Leviathan als auch jetzt mit Behemoth so einen Spaß am Lesen hatte, obwohl sich die Bücher mit dem ersten Weltkrieg beschäftigen. Aber seine Neuerzählung und Abwandlung der Dinge in Form von Steampunk hat es mir total angetan und ich hatte das Buch ratz fatz durch, weil ich einfach nicht genug von dieser Welt bekommen konnte.

Besonders verwundert war ich darüber, dass Behemoth eigentlich ein eher ‘schweres’ Buch ist. Eine Geschichte, die man nicht ganz so schnell gelesen bekommt, weil erstens das Thema eher lastig ist und zweitens weil es eine so große Masse an Dingen gibt, die neu sind, die man aufnehmen muss, darunter vor allem auch viele technische Beschreibungen. Aber gleichzeitig war das Buch trotzdem auch irgendwie eher leicht und total schnell zu lesen. Scott Westerfeld hat einfach einen Schreibstil, der mich trotz des schwerfälligen Stoffes durch die Seiten hat sprinten lassen. Ich hab gelesen und gelesen und hätte geschworen dass ich höchstens 10 Minuten oder höchstens 10 Seiten gelesen hatte und hab dann die Augen aufgerissen, als ich gemerkt hatte, dass es fast 10-mal so viele Seiten waren.

Ich weiß nicht ob es möglich ist, aber ich würde behaupten in Behemoth gab es noch mehr tolle Dinge zu entdecken als in Leviathan. Fast auf jeder zweiten Seite begegnet man einer neuen Erfindung oder erfährt weitere Details zu einer von diesen, begegnet sonderbaren Kreaturen und bekommt Informationen um die Ohren geknallt, was das Zeug hält. Dabei muss man sich ganz sicher auch für diese ganzen Sachen interessieren, damit dieses Buch gefällt. Selbst für die, die Steampunk mögen, könnte dieses Buch nicht immer was sein. (nicht dass ich groß Vergleiche anstellen könnte, aber so vollgepackt ist sicher nicht jedes Steampunk Buch)

Wer aber so wie ich das Interesse und die Neugier für diese Dinge mitbringt, der wird mit Behemoth das reinste Abenteuer erleben.
Zwar würde ich das Buch nicht als eines beschreiben, das vor Spannung strotzt, aber es reiht sich schon Ereignis an Ereignis, immer ist was los, irgendwas passiert, nie sitzen die Charaktere mal für eine Weile still und haben ihre Ruhe. Aber das sollte man wohl auch genauso von einem Buch über den Krieg verlangen können. Trocken im Sinne von wir erläutern jetzt jeden unserer Angriffspläne im Detail und lesen dann nochmal über die Ausführung, ist es aber auch ganz sicher nicht. Dass man es hier mit einigen Jugendlichen zu tun hat bringt da frischen Wind und immer einen Spritzer Chaos mit sich. Und diese Charaktere sind mir nun schon so ans Herz gewachsenen, dass ich auch die ein oder andere langweiligere Situationen mit ihnen ohne zu Zögern aufgesaugt hätte.

Schon zum zweiten Mal hat mich Scott Westerfeld mit seiner Reihe über den ersten Weltkrieg davon überzeugt, dass nur die richtigen Charaktere, ein angenehmer Schreibstil und eine super Umsetzung her müssen, um mich für Themen zu interessieren, die mich sonst so gar nicht ansprechen. Eine Flut an Details in Sachen Steampunk könnten dem ein oder anderen hier zu viel werden, bei mir haben sie genau ins Schwarze getroffen und meinen inneren Nerd zum Vorschein gebracht, der begeistert jede Seite und jedes Detail aufgesaugt hat. Ich kann es kaum erwarten das dritte und letzte Buch der Reihe zu lesen.

Zugehörige Rezension:
+ Leviathan (Leviathan #1) 


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