Goliath

Alek and Deryn are on the last leg of their round-the-world quest to end World War I, reclaim Alek’s throne as prince of Austria, and finally fall in love. The first two objectives are complicated by the fact that their ship, the Leviathan, continues to detour farther away from the heart of the war (and crown). And the love thing would be a lot easier if Alek knew Deryn was a girl. (She has to pose as a boy in order to serve in the British Air Service.) And if they weren’t technically enemies.
The tension thickens as the Leviathan steams toward New York City with a homicidal lunatic on board: Secrets suddenly unravel, characters reappear, and nothing is as it seems. 

Ich finde das Ende einer Reihe immer besonders aufregend und bin immer besonders gespannt, wie der Autor die vorher erlebten Ereignisse zu einem Ende laufen lässt. Zeitgleich habe ich immer auch fast ein bisschen Angst vor dem Ende einer Reihe, wenn man sich dann von so tollen Charakteren verabschieden muss, wie sie es hier waren, oder nun Schluss ist mit dem Thema und einer Welt, über die man so gerne gelesen hat, dass man gleich mehrere Bücher darüber verschlungen hat.

Auch bei der Leviathan Reihe war ich schwer darauf gespannt, wie Scott Westerfeld ein paar knifflige Situationen lösen wird und konnte nach dem Lesen von Behemoth nicht lange genug darauf warten, mir das Ende der Reihe mit Goliath vorzuknöpfen.
Und dem Autor ist ein rundum perfekter Abschluss gelungen, der mich komplett glücklich gemacht hat, anders nicht hätte sein sollen und die Dinge genau an der Richtigen Stelle zu einem Abschluss bringt, um den Leser anschließend noch ein bisschen darüber grübeln zu lassen, was die Charaktere nun anschließen wohl für ein Leben führen. Besonders gefreut hat mich, dass Scott Westerfeld mich selbst beim Ende noch etwas überraschen konnte.

Besonders toll war natürlich auch außerdem dass nicht nur das Ende des Buches komplett gelungen ist, sondern das Goliath auch wieder voll und ganz mit seinen Vorgängern mithalten kann.
Auch hier begleitet man Dylan und Alek weiter auf einem spannenden Abenteuer und entdeckt noch einmal viele neue interessante Erfindungen, die einem wieder in allen Details erklärt werden um den Leser ein Bild in den Kopf setzen zu können.
Dazu kommen auch hier wieder wunderbare Zeichnungen, die einem dabei helfen, sich die vielen Wesen und Maschinen vorzustellen, die einem hier in großer Menge begegnen.

Hinzu kommt, dass sich die Charaktere ein ganzes Stück entwickelt haben. Eine Sache die ich besonders an Reihen mag. Auch wenn ich hier schon wieder Abschied nehmen musste von einer großen Menge toller Persönlichkeiten, konnte ich wieder nicht genug von ihnen bekommen. Egal ob das tolle Team aus Deryn und Alek, deren Freundschaft sich sowohl ein ganzes Stück entwickelt, als auch auf eine harte Probe gestellt wird, als auch die vielen anderen Leute, die sich auf der Leviathan aufhalten, sie alle haben mich wieder auf wunderbare Weise unterhalten können.
Dabei ergibt sich außerdem eine ganz besondere Entwicklung zwischen zwei Charakteren, auf die ich wohl schon seit dem ersten Buch hin gefiebert habe. Aber dass Scott Westerfeld diese so in die Länge gezogen hat, war einfach nur realistisch für diese von ihm geschaffene Welt. Etwas anderes hätte ich ihm sicher nicht verziehen, vor allem auch, weil es die ganze Stimmung des Buches kaputt gemacht hätte.

Da auch Goliath wieder sehr großen Wert auf Beschreibungen und Details legt, ist auch dieses wieder ein Buch, dass nicht vor Spannung platzt, mich aber trotzdem durch seine interessanten Anteile und packende Handlungen durchgehend gefesselt hat. Vor allem der Anfang hat mir sehr zugesagt, bei dem man sich mit den Charakteren gleich wieder mitten ins Geschehen stürzt, dadurch dass es einen Sprung von 2 Wochen nach den Ereignissen im zweiten Band gibt. Somit umschifft er einen Part der Handlung, der sehr langatmig geworden wäre und zieht den Leser direkt in den Bann.

Wer schon den ersten und zweiten Band mochte, der wird auch mit dem letzten Band wieder bestens bedient sein und einen wunderbaren Abschluss erleben. Mich hat das Ende mit einem guten Gefühl zurück gelassen und ich konnte begeistert die letzte Seite umschlagen, froh darüber, welche Entscheidung Westerfeld für seine Charaktere getroffen hat.

Lieblingszitate:

“Reality had no gears, and you never knew what surprises would come spinning out of its chaos.”

“But surely that isn’t the end. What comes next?” – “That’s what we call a ‘cliff-hanger’, for obvious reasons.”

Weitere Rezensionen:
+ Leviathan (Leviathan #1) von Scott Westerfeld
+ Behemoth (Leviathan #2) von Scott Westerfeld 


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