Odd Thomas

The dead don’t talk but they do try to communicate with a short order cook in a small desert town serving as their reluctant confidant. A mysterious man comes to town with a voracious appetite and a pack of hyena-like shades following him wherever he goes. As evil coils under the searing desert sun, Odd Thomas struggles to avert a looming cataclysm with the aid of his soul mate and an unlikely community of allies that includes the King of Rock ‘n’ Roll.

Dean Koontz ist mit Odd Thomas nicht nur ein Charakter gelungen, der mich schnell begeistern konnte, sondern auch eine Geschichte, die sehr auf seinen Charakter setzt und weniger mit einzigartigen Handlungen spielen muss, um eine richtig gute Geschichte zu bieten, bei der man von Anfang bis Ende Spaß am Lesen hat.

Es brauchte nicht lange und schon war ich nicht nur begeistert von Odd Thomas, sondern kam richtig ins Schwärmen. Er spiegelt genau die Art Charakter wieder, wie ich sie gerne mag. Vor allem diese immer wiederkehrenden Selbstzweifel und die damit verbundene Schüchternheit machen ihn von Grund auf sympathisch.
Außerdem bringt Dean Koontz diese Dinge dem Leser richtig nahe, als säße man in seinem Kopf, und kann ganz genau nachempfinden, wie es ist, mit einer solchen Gabe, wie er sie hat, umzugehen, wenn man gleichzeitig auch eher ein Angsthase ist, und sich vor solchen Dingen eher verstecken möchte. Trotz seiner Angst ist Odd Thomas aber auch wiederrum unglaublich stark, weil er damit umzugehen und über seinen Schatten zu springen versucht, um anderen zu helfen.
Ich habe die Geschichte fast schon verschlungen, weil es so viel Spaß gemacht hat, immer mehr über ihn zu erfahren und was so alles mit seiner Gabe zusammenhängt.

Zwar baut Dean Koontz mehr auf seinen Charakter als auf Nervenkitzel, das soll aber nicht heißen, dass es hier nicht auch spannend wird. Vor allem das oft so Ungewisse und Rätselhafte machen hier den Reiz aus, aber auch die eine oder andere knifflige Situation können einen richtig gut packen.

Odds Name gibt außerdem perfekt wieder, dass in dieser Geschichte hin und wieder auch ein Spritzer Humor drin steckt. Der Name könnte einfach passender nicht sein, nicht nur für Thomas selbst, sondern auch für alles, was in seinem kleinen Heimatsörtchen so passiert. Ich fand es super, dass es nicht nur beim Namen blieb, der zum Schmunzeln anregt, sondern auch stellenweise die Handlung selbst.

Geschockt war ich dann allerdings vom Ende. Selten habe ich am Ende einer Geschichte, die ich schon für abgeschlossen gehalten habe und die ich mit deren letzten Absätzen leicht ausklingen lassen wollte, noch so einen krassen Schock erlebt wie hier. Ich war einfach völlig unvorbereitet, auf das was plötzlich noch kam, ich musste die Stelle mehrmals lesen, weil ich es nicht glauben konnte.
Und ich rede nicht von einem fiesen Cliffhanger, ganz im Gegenteil, den gibt es hier nicht, sondern eigentlich von noch etwas viel Schlimmerem.

Dean Koontz hat mich mit dem Auftakt zu seiner Reihe um den einzigartigen Kerl Odd Thomas vollauf begeistert. In diesem kleinen Örtchen fühlt man sich pudelwohl und kann sich voll auf die wunderbar gestalteten Charaktere einlassen, die diese Geschichte ausmachen.


Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /www/htdocs/w00e036f/wp-content/plugins/AllAboutBooks/reviewExtras.php on line 9

Leave a reply:

Name*
Email*
Website

Comments:

  • Ich habe von Dean Koontz einige Thriller gelesen. Sie sind wirklich unglaublich gut und sehr spannend. Aber dass er eine Reihe schreibt, wußte ich gar nicht!

    • Die Reihe hab ich auch eher spät entdeckt, die ist aber auch ein wenig anders als seine Thriller. Die werden ja gerne mal etwas heftiger, aber das ist die Reihe eher weniger ;)

© 2010-2017 All About Books
TOP
Site Notice