The Immortal Rules

Allison Sekemoto survives in the Fringe, the outermost circle of a vampire city. By day, she and her crew scavenge for food. By night, any one of them could be eaten.
Some days, all that drives Allie is her hatred of “them.” The vampires who keep humans as blood cattle. Until the night Allie herself is attacked–and given the ultimate choice. Die…or become one of the monsters.
Faced with her own mortality, Allie becomes what she despises most. To survive, she must learn the rules of being immortal, including the most important: go long enough without human blood, and you will go mad.

Mit der Iron Fey Reihe konnte mich Julie Kagawa leider nicht besonders begeistern, ich hatte das aber auf das Thema geschoben, da ich mit Feen nur wenig anfangen kann. Ihren Schreibstil mochte ich trotzdem und so wollte ich ihrer neuen Reihe nochmal eine Chance geben und hatte große Hoffnungen, dass mir in The Immortal Rules dann auch mal die Protagonistin weit mehr zusagen würde.

Leider hatte ich allerdings auch hier wieder meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin. Ich habe einfach viel zu lange gebraucht um einen Bezug zu Allison herzustellen und konnte lange Zeit nichts mit ihr anfangen, wodurch ich das Buch auch erst nochmal für eine Weile zur Seite gelegt hatte.
Als sie sich jedoch entwickelt und ihrem neuen Leben anpasst, mochte ich sie irgendwann dann doch, auch wenn das für meinen Geschmack viel zu lange bis dahin gedauert hat. Ab diesem gewissen Punkt jedoch wurde sie für mich zu einem richtig tollen Charakter und vor allem ihr Kampf, weiter menschlich zu bleiben, machte für mich den besten Part der Geschichte aus.
Manchmal denke ich mir, Julie Kagawa sollte mal ein Buch aus der Sicht eines Kerls schreiben. Anfangs begegnet Allison nämlich diesem einen den ich gleich auf Anhieb mochte und der jedoch viel zu schnell wieder aus ihrem Leben verschwindet und damit auch die weitere Geschichte ein Stück weit langweiliger machte, beziehungsweise ein bisschen ihren Reiz verlor, als hätte er ihn mit sich mit genommen.

Hinzu kommt dass ich die ganze Geschichte unheimlich langatmig fand. Der Anfang war noch richtig actionreich, es passiert einiges Spannendes, aber dann nimmt die Spannung ganz stark ab und lässt auch erst einmal lange auf sich warten. Es passiert einfach nicht wirklich was, so dass ich mich ziemlich gelangweilt habe. Außerdem sollten die Personen, die man während dieser zähen Phase begleitet, ständig um ihr Leben kämpfen, ihr Leben am Limit führen, die Angst ein ständiger Begleiter. Aber genau das kam bei mir einfach nicht an, wurde meiner Meinung nach nicht stark genug rüber gebracht. Man hat es schon im Kopf, stellenweise wird mal darauf eingegangen, aber es war mir einfach nicht genug.
Das Ende zieht dann jedoch plötzlich mal richtig an und konnte endlich mit dem aufwarten, worauf ich so lange warten musste. Für ein Buch mit so vielen Seiten jedoch relativ spät, wenn nicht sogar zu spät um dann nochmal mein Interesse am Buch zu wecken.

Meiner Meinung lag die Konzentration des Buches einfach völlig falsch: unnötige, langweilige Passagen werden in die Länge gezogen und die interessanten, spannenden sind zu selten und zu kurz.

Julie Kagawa bringt zwar nochmal eine neue Idee in die Welt der Vampire, aber auch nicht etwas allzu Besonderes. Von Vampiren bekommt man dafür einfach viel zu wenig mit, stattdessen wirkt das Buch im Gesamten eher wie eine Post-Apokalypse die hier und da mal das Thema Vampire rein streut. Dazu wird sich aber sicher noch im zweiten Buch viel mehr ergeben.

Leider scheint die Autorin einfach nicht mein Fall zu sein. Ich mag wie sie schreibt, ihre Geschichten lassen sich angenehm lesen, leider komme ich jedoch nie so ganz mit dem Inhalt zurecht. Aus The Immortal Rules hätte man einiges rausholen können, das Grundkonzept ist wirklich super, jedoch fehlt es zu sehr an Spannung für meinen Geschmack und auch die Charaktere waren mal wieder von der Sorte, dass die die ich mag, zu selten auf der Bildfläche sind und die, die immer anwesend sind, mich nur wenig interessieren.

Lieblingszitate:

“The closer you got to someone, the more it would destroy you when they were inevitably gone.”


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Comments:

  • Julie Kagawa hat den letzten Teil der Plötzlich Fee Reihe und ihre zweite Novelle tatsächlich aus der Sicht eines männlichen Protagonisten geschrieben, aber es geht natürlich immer noch um Feen und die sind ja nicht jedermanns Sache ;)
    Ich mochte an ihren Romanen bisher vor allem die Fantasiewelt mit der sie sich wirklich viel Mühe gegeben hat, was bei anderen Autoren doch oft eher vernachlässigt wird. Ich selbst finde den letzten Teil der Reihe, aus Sicht von Prinz Ash auch am besten, aber der macht ja vielleicht nicht so viel Sinn ohne die vorherigen.

    Seitdem ich von einem neuen Roman gehört habe bin ich ganz gespannt ob sie bei mir wieder punkten kann. Jetzt warst Du ja nicht so begeistert, aber ich kann generell besser mit weiblichen Protagonisten, also geb ich dem Roman einfach mal eine Chance ;)

    LG, Katarina :)

  • *g* Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Menschen ein Buch wahrnehmen! Ich war total begeistert von The Immortal Rules und fand es durchweg spannend :-P Allerdings muss ich ja zugeben, dass ich scheinbar bis jetzt recht alleine mit meiner Meinung da stehe. Irgendwie mochte es keiner so besonders gerne.

    • Sowas finde ich auch immer wieder interessant :D Aber wäre ja auch langweilig, wenn jeder die gleich Bücher mögen würde :D

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