Zombie

Fourteen-year-old Jeremy Barker attends an all-boys Catholic high school where roving gangs of bullies make his days a living hell. His mother is an absentee pillhead, his older brother a self-diagnosed sex-addict, and his father disappears night after night without explanation. Jeremy navigates it all with a code cobbled together from the zombie movies he’s obsessed with: Night of the Living Dead28 Days Later, Planet TerrorZombieland, and Dawn of the Dead among others.
The code is put to the test when he discovers in his father’s closet a bizarre homemade video of a man strapped to a bed, being prepped for some sort of surgical procedure. 

Wenn ich Zombie mit nur einem Wort beschreiben müsste, würde ich wohl komisch wählen, denn es hat mich mit einem komischen Gefühl zurück gelassen und ich kann gar nicht so genau sagen, ob ich es jetzt mochte oder nicht. Es gab einen Großteil der Geschichte, die einfach genial war, das Grundrezept war super, aber irgendwann war dieses so ausgelutscht, dass die Geschichte ihren Reiz verloren hat. Dabei sollte es eigentlich genau andersrum laufen, denn die Geschichte nimmt eine Richtung ein, die beim Leser Nervenkitzel auslösen sollte, was bei mir aber vollkommen fehlgeschlagen ist.
Komisch finde ich es auch deshalb, da diese Richtung die das Buch einschlägt ziemlich krass und im Widerspruch zu seinem Cover steht.

Guckt man sich das Cover an und liest den Klappentext, vermutet man eine normale alltägliche Geschichte eines Vierzehnjährigen. Vor allem das Cover vermittelt ja dabei eine noch eher kindlichere Richtung. Das Buch wird aber tatsächlich irgendwann richtig brutal und ekelhaft. Es gibt eine Szene gegen Ende, die wirklich hart ist und bei der man erst einmal Schlucken muss.

Mal abgesehen davon hat mich aber der Zombie Aspekt dieser Geschichte total begeistert. Immer wieder werden einem Zombie Filme um die Ohren gehauen, Jeremy geht voll auf in seiner Rolle als Zombie Fan und beherrscht den Zombie Survival Guide bis ins kleinste Detail und wendet ihn immer wieder im Leben an.

Denn ein einfaches Leben für Jeremy ganz sicher nicht. Eine Tabletten-Süchtige Mutter, die getrennt vom Vater mit einem neuen Kerl zusammen wohnt, ein Vater, der immer wieder nachts heimlich verschwindet und nicht damit rausrücken will, was er tut und einen sexsüchtigen Bruder, der sich nicht wirklich für ihn interessiert.
Als kleiner Nerd hat er es damit natürlich an seiner neuen Schule überhaupt nicht leicht, so dass der Zombie Survival Code mehr als einmal zum Einsatz kommt.

Auf den ersten Blick eine typische Coming-of-Age Geschichte und für Fans von Contemporary und Zombie-Filmen ein Muss, bis zu dem Moment in dem Jeremy sich mit dem Geheimnis seines Vaters auseinandersetzt und hinter seine nächtlichen Aktivitäten kommt, die wie erwähnt, unerwartet hart sind.

Anfangs war ich von diesem Buch, das sich einer Reihe von Zombie Filmen widmet komplett begeistert und fand die Mischung mit Contemporary total gelungen. Irgendwann hatte man dann aber auch zum 10ten Mail die Anwendung der ersten drei Regeln des Zombie Survival Guides gelesen und es wurde einfach nur noch langweilig, so dass ich das letzte Drittel nur noch überflogen habe und wie gegen eine Wand gelaufen bin, als es plötzlich blutig, ekelhaft und für die ein oder andere Person sehr schmerzhaft wird. Und auch wenn ich solche Dinge in einem Buch oft auch mag, waren sie mir hier einfach völlig unpassend und zu kurzweilig.
Wen der Klappentext anspricht, der sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben, schlecht ist es nicht, mit wurde es nur irgendwann zu langatmig und hätte mir schon vorher mehr Action gewünscht und nicht nur solch ein krasses Ende.


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