All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Odd Interlude

Inhalt:

THERE’S ROOM AT THE INN. BUT YOU MIGHT NOT GET OUT.
Nestled on a lonely stretch along the Pacific coast, quaint roadside outpost Harmony Corner offers everything a weary traveler needs—a cozy diner, a handy service station, a cluster of motel rooms . . . and the Harmony family homestead presiding over it all. But when Odd Thomas and company stop to spend the night, they discover that there’s more to this secluded haven than meets the eye—and that between life and death, there is something more frightening than either

Meine Meinung:

Odd Thomas, der ersten Band über diesen einzigartigen Kerl, hatte mich so sehr begeistern können, dass ich bei diesen drei eBooks, die zusammen eine Geschichte ergeben, gar nicht darüber nachgedacht hatte, dass sie ja schon Band 4.5 ergeben, sondern habe einfach gleich vorbestellt und auch direkt gelesen.
Glücklicherweise stellte sich beim Lesen heraus, dass es gar kein Problem war dieses Buch zu lesen, denn es werden zwar Dinge aus dem vorherigen Buch angesprochen, aber ohne dass man entweder für diese Buch gespoilert wird oder dass man dasteht, ohne zu verstehen, was los ist. Einzig und allein den ersten Band sollte man gelesen haben, denn in Bezug darauf gibt es einen dicken fetten Spoiler.

Man merkt jedoch trotzdem, dass es sich hier um einen Charakter und eine Story handelt, die nicht neu ist und so hält sich Dean Koontz nicht lange mit einer Einleitung auf, sondern beginnt seine Geschichte schnell mit einem guten Tempo und lässt die Dinge schnell in die Gänge kommen.

Auch hier hat mir Odd einfach super gefallen. Er ist ein Charakter, mit dem man unterschwellig schon ein wenig Mitleid hat, mit dem was er so durchgemacht hat und noch machen muss. Dass er sich selbst immer wieder diese Aufgaben auferlegt, obwohl er dabei ganz stark mit sich selbst kämpfen muss, machen ihn einfach zu einem Charakter, den man mögen muss, vor allem dann, wenn auch noch sein Humor ins Spiel kommt.
Man merkt jedoch auch, dass er sich mit der Reihe entwickelt und mit seinen Aufgaben wächst, was mir an Reihen persönlich immer am besten gefällt. Man merkt hier ganz stark wie ihn besonders die Ereignisse aus dem ersten Buch weiterhin beeinflussen, aber auch die aus den Folgebänden immer noch in seinem Kopf rumirren.

Besonders gut an diesem Teil haben mir die vielen Anspielungen auf andere Bücher und Filme gefallen. Hier werden Batman, Harry Potter, Johnny Depp/Jack Sparrow und sogar Märchen wie Hänsel und Gretel erwähnt. Da hätte die Geschichte noch so langweilig sein können, allein deshalb wäre ich schon begeistert gewesen.
Spannend war die Geschichte jedoch auch trotzdem und vor allem wieder ganz anders als die aus dem ersten Band. Das ist das tolle an Odds Gabe. Denn hier hat sich Dean Koontz ziemlich viel Freiraum gelassen und kann in jedem Band wieder für genug Abwechslung sorgen.

Odd Interlude konnte mich genauso begeistern wie schon Odd Thomas. Wer vor hat diese Kurzgeschichten zu lesen, dem empfehle ich auf jeden Fall, gleich alle drei hintereinander zu lesen, denn sie bilden zusammen genau eine stimmige Geschichte und brechen jeweils einzeln einfach mitten in dieser ab. Oder aber man wartet noch bis nächstes Jahr, da wird die komplette Geschichte in einem Buch erscheinen.