All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Soul Screamers Vol. 1

Inhalt(Buch 1):

She doesn’t see dead people. She senses when someone near her is about to dieAnd when that happens, a force beyond her control compels her to scream bloody murder. Literally.
Kaylee just wants to enjoy having caught the attention of the hottest guy in school. But a normal date is hard to come by when Nash seems to know more about her need to scream than she does. And when classmates start dropping dead for no apparent reason, only Kaylee knows who’ll be next.

Meine Meinung:

Rachel Vincent konnte mich mit den Soul Screamers gleich auf Anhieb packen. Vor allem, weil sie ein für mich vollkommen neues Thema bereit hält, gab es für mich einiges zu entdecken, so dass selbst etwas langatmigere Stellen, die ins Thema einleiten, nie langweilig waren.

Hinzu kommen rundum gelungene Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss und von denen man nicht genug bekommen kann.
Jedes Buch beinhaltet eine Geschichte für sich, die mir alle drei auf ihre Art super gefallen haben.

» My Soul To Lose:

Diese Kurzgeschichte habe ich aus guten Grund erst nach My Soul To Take gelesen, da bei solchen leider oft die Gefahr besteht, dass man schon Dinge erfährt, die sich eigentlich erst mit der Zeit im ersten Buch ergeben/von denen man vor dem ersten Buch noch nicht direkt etwas wissen sollte.

Trotzdem hat mir diese Sicht ins Kaylees Aufenthalt in der Anstalt wirklich super gefallen. Dadurch wurden ihre Gefühle zu den Dingen die damit in Verbindungen stehen und über die man dann im ersten Band liest, noch viel deutlicher und man kann sie noch ein Stück mehr nachvollziehen.

Hier ging es aber nicht nur bloß darum, Kalyees Situation ein wenig mehr zu erklären, sondern auch hier gibt es ein paar mysteriöse Ereignisse in Bezug auf die Soul Screamers, die nicht mal alle aufgeklärt werden und deshalb gespannt auf mehr machen.

» My Soul To Take:

Wenn ich heute zurück denke, fallen mir wohl mehr negative Dinge über dieses Buch ein, als positive. Richtig gut herausgestochen haben eigentlich nur die Idee an sich, dich mich dazu gleich total begeistert hat und die Charaktere.

Daher schiebe ich es mal zum Großteil auf Rachel Vincents Schreibstil, dass ich so begeistert von diesem Buch war. Außerdem sollte man sich auf eine Geschichte einstellen, die nicht mit ihrer Spannung lebt, sondern durch ihre Charaktere, welche einer meiner Lieblingscharaktere geworden sind.

Man merkt diesem Buch schon sehr an, dass es der Auftakt einer Reihe ist, denn es gibt viel zu entdecken und zu erleben und vor allem viele neue Details, die dem Leser irgendwie näher gebracht werden müssen. Dadurch ist das Buch natürlich nicht gerade prall voll mit Spannung, Langeweile kommt aber auch keine auf.

Ein klein wenig sauer aufgestoßen ist mir, wie schnell sich die Liebesgeschichte hier entwickelt. Jedoch ist diese auch im Rückblick gar nicht mehr so schlimm, da man nach und nach doch auch eine Erklärung dafür geboten bekommt, woher diese extreme Anziehung kommt.

Und lange hat es auch nicht gedauert, bis ich meinen absoluten Lieblingscharakter gefunden habe: Tod der Reaper.

» My Soul To Save:

Diese Band hat mich vor allem mit seinem Thema schnell begeistern können.
Ich war vor dem Lesen sehr gespannt, was Rachel Vincent nun aus ihren Soul Screamers machen wird, ohne dass es langweilig wird, ohne dass sich irgendwas aus dem ersten Band wiederholt. Und es ist ihr gelungen, mich wieder von Neuem zu begeistern.

Dass gleich die erste Seite damit beginnt, dass Kaylee und Nash sich auf einem Konzert befinden, fand ich total super als Einstieg.
Ganz allgemein gefällt mir auch super, wie sehr sich die ganzen Dinge rund um die Soul Screamers in ihren Alltag drängen und dass dieser aber nicht außen vor bleibt.
Kaylee hat neben ihrer neu entdeckten Gabe immer noch die normalen Probleme eines Teenagers, wie die Schule und ihren Vater, der ihr Hausarrest verpasst, wenn sie zu spät nach Hause kommt.
Dadurch wirkt die Geschichte gleich ein Stück weit realer.

Außerdem fängt die Geschichte gleich auf Anhieb spannend an. Ganz anders als noch im ersten Band muss hier nichts mehr erklärt werden, Kaylee weiß nun was sie ist und man kann sich gleich auf die nächsten Probleme stürzen. Interessant bleibt es dabei aber trotzdem, da Kaylee immer noch ziemlich unwissend ist und einiges zu lernen hat, so dass es auch für den Leser noch so einiges Neuer zu erfahren gibt.

Und die Charaktere konnten mich hier auch wieder mindestens genauso begeistern, wie schon im ersten Band.
Kaylee ist eine so starke Persönlichkeit, die man nur zu gerne als Freundin haben würde, so wie sie sich immer für andere einsetzt und sich selbst auch mal an zweite Stelle stellen kann.
Außerdem habe ich Tod wohl schon so sehr ins Herz geschlossen dass ich ihm selbst für sein Verhalten in diesem Buch nicht böse sein konnte und sogar nachvollziehen konnte.
Sie alle Kaylee, Tod, Nash und auch ihre Eltern bilden einfach eine so sympathische und vor allem Spaß bringende Truppe, dass ich von ihnen noch viel mehr lesen will.