All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Fearscape

Inhalt:

It’s been a year since Reggie first discovered the Vours, and the winter solstice is approaching once again. It will be another night of unspeakable horror for those unlucky enough to be taken by the Vours, because this time, she won’t be able to stop them. The Vours have imprisoned Reggie in a psychiatric hospital, where she is subjected to a daily routine of unfathomably sadistic experiments. Her life is a living hell, but she won’t give up. They attacked her brother. They killed her friend. And Reggie will never stop fighting back.

Meine Meinung:

Fearscape war ein wirklich super Ende für eine tolle Trilogie und ich würde sogar fast sagen, es war mein Lieblingsbuch von allen drei.
Das zweite Buch hatte so einen kleinen Cliffhanger, weshalb ich das dritte direkt danach lesen musste, weil ich unbedingt wissen musste, was als nächstes passiert und wie Reggie ihr großes Problem lösen würde.

Ich bin immer noch sehr vom Thema der Vours und der Fearscapes begeistert und fand es deshalb super, dass man selbst im dritten Buch noch ein paar neue Informationen dazu bekommt. Ich dachte nach zwei Büchern wüsste man jetzt schon alles was es zu wissen gibt, aber es gab immer noch ein paar zusätzliche Details.
Außerdem fand ich, dass das dritte Buch das Spannendste war von allen drei. Zwar hat es immer noch kein Buch geschafft, mich wirklich zu gruseln, aber hier machten mich dann doch ein paar Szenen ganz schön hibbelig und nervös.

Was ich am dritten Buch richtig toll fand war, dass man einiges aus der Sicht von Aaron zu lesen bekommt, da Reggie anderweitig beschäftigt ist. Ich mag es immer, wenn ich aus der Sicht eines Kerls zu lesen bekomme und besonders Aaron hat sehr viel Spaß gemacht, weil ich seinen Charakter so mag. Er liebt es zu lesen, interessiert sich für Serienkiller und Ähnliches und ist wohl der beste Freund den man sich an seiner Seite wünschen kann. Er ist zwar ein Kerl, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, viel mit ihm gemeinsam zu haben. Reggie kann sich wirklich glücklich schätzen, in ihrer Situation einen Freund wie Aaron zu haben.

Zusätzlich dazu mag ich allgemein sehr, wie sich die Geschichte sehr auf die Themen Familie, Freundschaft und ein wenig Liebe konzentriert. Ich bevorzuge ja immer eine gute Freundschaft zwischen den Protagonisten, statt einer Liebesgeschichte und die damit verbundenen Probleme. Aber Simon Holt hat eine Mischung aus beidem geschaffen, die mir super gefallen hat. Die Freundschaft zwischen Reggie und Aaron ist wirklich bemerkenswert und beneidenswert. Ich liebe wie sie sich immer wieder gegenseitig aushelfen, sich aber schwierigen Situationen alleine stellen wollen, um den anderen nicht in Gefahr zu bringen. In Bezug darauf war es toll zu verfolgen, wie sie sich selbst und auch deren Beziehung sich mit den Büchern entwickelt und mit den erlebten Ereignissen wächst. Besonders Aarons Entwicklung mochte ich sehr und ich mochte ihn von Buch zu Buch mehr.
Es gibt zwar auch so etwas wie ein Liebes-Dreieck, aber nicht eines von der wirklich schlechten Sorte. Ich mochte es hier irgendwie, selbst wenn das ‘Ergebnis’ nicht wirklich das war, was ich mir gewünscht hätte, war es genau das, was zu erwarten war und nicht anders hätte sein sollen.

Ich weiß allerdings nicht, was ich über das Ende denken soll. Auf der einen Seite mochte ich es sehr. Es fasst die Dinge auf die einzig mögliche Art zusammen und machte  einfach Sinn. Außerdem mag ich offene Enden, nach denen man sich selbst denken kann, wie es danach für die Charaktere weiter geht. Allerdings hat mir auf der anderen Seite auch ein Bisschen was gefehlt, als hätte noch etwas mehr kommen müssen. Mir hat da doch so eine Art Lösung für das Problem gefehlt, wodurch die Geschichte den Eindruck machte, als könnte danach noch ein Buch kommen.

Alles in allem mochte ich nicht nur dieses Buch, sondern die komplette Trilogie wirklich sehr. Simon Holts Idee der Vour und des Fearscapes war toll, selbst wenn es mich nicht  gruseln konnte, hat es Spaß gemacht, darüber zu lesen. Seine Charaktere sind einfach nur total liebenswert und ich liebe es, wie sehr er sich nebenbei auf die Themen wie Familie und Freundschaft konzentriert hat.
Diese Reihe werde ich auf jeden Fall nochmal lesen, vielleicht nächstes Jahr an Halloween.

Weitere Rezensionen:
+ The Devouring (The Devouring #1) von Simon Holt
+ Soulstice (The Devouring #2) von Simon Holt 

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