Love, Stargirl

Inhalt:

LOVE, STARGIRL picks up a year after Stargirl ends and reveals the new life of the beloved character who moved away so suddenly at the end ofStargirl. The novel takes the form of “the world’s longest letter,” in diary form, going from date to date through a little more than a year’s time. In her writing, Stargirl mixes memories of her bittersweet time in Mica, Arizona, with involvements with new people in her life.
In Love, Stargirl, we hear the voice of Stargirl herself as she reflects on time, life, Leo, and – of course – love.

Meine Meinung:

Wenn man gewisse Charaktere unheimlich gerne hat, dann freut man sich umso mehr, wenn man nicht nur ein Buch, sondern gleich auch noch ein zweites über sie lesen kann. Und wenn dieses dann im Gegensatz zum ersten auch noch aus deren Sicht ist, klingt das Ganze doch ganz vielversprechend. Klingt aber leider nur so, ist es aber nicht.
Stargirl ist ein Charakter den ich mit seiner faszinierenden und einzigartigen Art als was ganz besonderes bezeichnet würde und von dem man nach einem Buch sicher noch nicht genug hat, vor allem nachdem die erste Geschichte über sie so traurig enden musste.
Leider verlor Stargirl mit ihrer eigenen Geschichte aber plötzlich ihren Reiz und das zweite Buch konnte nicht mal ansatzweise mit dem ersten mithalten.

Ich fand die Geschichte aus ihrer Sicht einfach nicht mehr so aufregend, wie noch im ersten Band, aus Leos Sicht. Sie wirkte nicht mehr so wunderbar abgedreht und einzigartig und handelt auch nicht mehr ganz so extrem und auffällig wie sie es in ‘Stargirl’ gemacht hat. Dabei war aber gerade das der Reiz an der ganzen Geschichte.
Dies mag sicher damit zusammenhängen, dass im ersten Buch eine ganz anderer Ausgangsituation vorhanden war, aber gerade das war eben nötig, um eine tolle interessante und berührende Geschichte zu schaffen, die hier einfach so nicht mehr möglich war.

Hinzu kamen ein paar wirklich nervige unangenehme Charaktere, die mir leider schnell den Spaß am Lesen genommen haben. Dootsie mag ja einerseits ganz süß sein, hat aber spätestens an der Stelle, an der  sie etwas tut, dass Stargirl verletzt, für mich ausgesorgt gehabt und konnte mit ihrer nervigen aufdringlichen Art nur noch stören, aber sicher nichtmehr unterhalten.
Hinzu kommt, dass ich auch einfach die alten Charaktere aus ‘Stargirl’ vermisst habe, mindestens genauso sehr wie Stargirl Leo vermisst. Irgendwie war es ohne sie einfach nicht mehr das gleiche und da die neuen Charaktere zwar auch irgendwie besonders waren, aber mich nicht berühren konnten, konnten sie das Loch, dass die alten Fehlenden mit sich bringen, einfach nicht füllen.

So sehr ich mich auch darauf gefreut hatte eine Geschichte aus Stargirls Sicht zu lesen, so sicher bin ich mir jetzt, dass man die Geschichte auch gut hätte sein lassen können. Ich hatte auf viel mehr Verbindungen zum ersten Buch gehofft, mehr als Stargirls nicht enden wollenden Liebeskummer wegen Leo und war leider von der Geschichte die ich letztlich zu lesen bekam etwas enttäuscht.

Weitere Rezensionen:
+ Stargirl von Jerry Spinelli 


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