All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Celebromancy

Inhalt:

Six months after Geekomancy , Ree Reyes has sold a pilot script to kingmaker director/producer Yancey Williams ad child-star turned leading-lady turned hot-mess Jane Konrad. Reporters question Ree, Jane and director Yancey about the project’s finances and Jane’s instability.
After shooting one day, Jane and Ree hit the town in style, and sparks start to fly. The pair hook up in Jane’s trailer. Ree wakes to screaming as an invisible figure assaults Jane in the middle of the night. She fights the creature off with Danny’s assistance, and learns from Yancey that Jane is a Celebromancer, a magician who usesthe power of fame. She’d tried to steal a mantle of power from the current America’s Sweetheart, superstar Rachel Mackenzie. Now Jane’s magic has turned on her, and it’s getting worse.
Ree wants to help Jane, but she also can’t help but suspect that Jane might be turning the charming power on her, too. Using Jedi mind-tricks and X-Men villain shapeshifting tricks, she learns more about weird urban fatasy magic – and Hollywood – than she ever wanted to.

Meine Meinung:

Letztes Jahr hat mich Michael R. Underwood mit seinem Debut ‘Geekomancy‘ vollkommen begeistert und ich hätte am liebsten gleich auf Anhieb einen Nachfolger gehabt. Endlich ist es nun soweit und das zweite Buch über Geekomancer Ree Reyes erscheint und ich habe mich mit großer Vorfreude und hohen Erwartungen auf eine neue Geschichte in dieser verrückten Welt gefreut.
Leider war der zweite Band der Reihe aber nicht mehr ganz so bombastisch wie der erste. Auf jeden Fall immer noch super gut, aber ein bisschen ist die Begeisterung doch gesunken.

Toll fand ich, dass man in dieser Geschichte nun nicht mehr nur auf Geekomancer konzentriert ist, sondern sehr detailliert über die sogenannten Celebromancies lesen kann. Dass mir das Buch etwas weniger gut gefallen hat als das erste, lag wohl mit daran, dass ich diese Art von Fähigkeit nicht ganz so unterhaltsam und spannend zu entdecken fand, wie die des Geekomancers.

Aber da es natürlich immer noch um Ree geht, bekommt man hier auch wieder das geboten, was das erste Buch schon so toll hat werden lassen: die vielen Referenzen. etliche Buchtitel wie natürlich Harry Potter, Filme und Fernsehserien wie Star Wars, Spiderman, Buffy, Castle und und und, über etliche Spiele, ob für Gamekonsolen, oder Kartenspiele, hier ist einfach alles dabei und jedes Mal macht das Fangirl Herz einen kleinen Satz, wenn man irgendwelche Zitate wiedererkennt, oder etwas davon direkt erwähnt wird. Und was Ree mit Hilfe dieser Sachen als Geekomancer so anstellen kann sorgt auf meiner Seite immer wieder für große Begeisterung.
Dabei ist die Masse dieser Zitate und Erwähnungen so groß, dass sicher jeder immer mal wieder etwas wiedererkennt. Uns selbst wenn man Zitate nicht versteht/erkennt, macht das auch nichts weiter, da man hier auch mit Charakteren versorgt ist, die Ree auch nicht immer ganz folgen können, so dass man gar nicht alleine dasteht.

Auch die Charaktere sind wieder super gelungen, vor allem Ree ist schon wirklich einzigartig. Meiner Meinung nach würde sie die perfekte beste Freundin für Chuck Wendigs Miriam Black ergeben. Aber mal abgesehen von der schlagkräftigen Ree sind hier vor allem auch die Nebenfiguren wieder die, die immer wieder für ein paar Lacher und gute Unterhaltung sorgen. Vor allem Drake hat es mir sehr angetan, mit seiner sehr altmodischen Art.

Letztlich gibt es auch eine Story, die wieder ordentlich Spannung mit sich bringt und den Leser gut bei der Stange hält. Auch hier hat mir die Geschichte des ersten Bandes etwas besser gefallen, die Details fand ich interessanter, aber mit gefiebert habe ich trotzdem von Anfang bis Ende.

Michael R. Underwood ist mit Celobromancy ein guter, aber leider etwas schwächerer zweiter Teil um Ree Reyes gelungen. Die Welt um Geekomancer, Celobromancer & Co gefällt mir immer noch unheimlich gut und die damit einhergehenden Zitate und Erwähnungen etlicher bekannter Serien, Filme, Bücher & Co geben der Geschichte ordentlich Pepp.