All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Fear

Die Inhaltsangabe kann Spoiler zu den anderen Bänden enthalten, die Rezension selbst beinhaltet aber keine!

Inhalt:

It’s been one year since all the adults disappeared. Gone.

Despite the hunger and the lies, even despite the plague, the kids of Perdido Beach are determined to survive. Creeping into the tenuous new world they’ve built, though, is perhaps the worst incarnation yet of the enemy known as the Darkness: fear.

Within the FAYZ, life breaks down while the Darkness takes over, literally—turning the dome-world of the FAYZ entirely black. In darkness, the worst fears of all emerge, and the cruelest of intentions are carried out. But even in their darkest moments, the inhabitants of the FAYZ maintain a will to survive and a desire to take care of the others in their ravaged band that endures, no matter what the cost.

Meine Meinung:

Fear, der fünfte Band der Reihe hat mich ganz schön überrascht. Nach einer wilden Achterbahnfahrt in den ersten vier Bänden, wird es in Fear ganz schön ruhig. Ruhig allerdings auch nur im Vergleich zu den anderen Bänden, denn ordentlich was los ist in der FAYZ immer noch, nur eben nicht mehr ganz so extrem, nicht mehr ganz so brutal und aussichtslos.

Man merkt sehr dass es so langsam auf das Ende der Reihe zu geht. Plague, der vierte Band und mein Liebling der Reihe war der absolute Höhepunkt, in dem es nochmal richtig gewalttätig zuging und die Zahl der Toten nicht gerade gering war. Nach dem bietet Fear dann endlich ein klein wenig Hoffnung, zumindest scheint es so, denn manche Dinge wirken so, als ob sie niemals ein gutes Ende nehmen könnten.

Fear bringt ein paar ganz schön unerwartete Entwicklungen mit sich. Eine betrifft die Erzählperspektiven. Diese wechselt normalerweise zwischen so einigen Hauptcharakteren hin und her. Doch in Fear kommt nochmal eine ganz neue dazu, mit der ich gar nicht gerechnet hätte, die aber einen wirklich interessanten Blickwinkel auf das Ganze wirft.
Die zweite Überraschung kommt mit einem Charakter, den man zwar teilweise schon erwarten kann, dessen Erscheinen mich dann doch etwas geschockt hat, weil er so gar nicht in diese gewaltbeherrschte Welt der FAYZ passt.

Auch in diesem Band gibt es wieder einiges an Charakterentwicklung, vor allem auch die Beziehungen untereinander verändern sich stark. Ganz besonders Caine macht hier Sachen durch, die mir ein kleines, fieses Grinsen ins Gesicht gezaubert haben. Hat er leider nicht anders verdient.

Im Vergleich zu seinen Vorgängen ist Fear das schwächste und unspektakulärste Buch. Nicht dass es schlecht war, ganz im Gegenteil, aber es kann einfach nicht mit den anderen mithalten.
Auch hier gibt es wieder ein zentrales Problem mit dem die Kids zu kämpfen haben, aber es ist nicht so extrem wie die bisherigen und kommt auch erst recht spät im der Laufe der Geschichte auf.
Sonstige Bände haben außerdem immer noch einen riesen Haufen anderer Probleme mit sich gebracht, was hier auch nicht mehr in solch extremen Maßen der Fall war. Wie gesagt, das Ganze blieb eher etwas ruhiger, aber immer noch spannend, denn gefahrenlos leben sie immer noch nicht und es wird auch nicht wirklich der Eindruck vermittelt dass es je so sein könnte.

Ein etwas schwächerer Band der Reihe, der langsam das Ende andeutet, aber immer noch eine ziemlich aussichtlose Situation schildert. Spannung ist auch wieder genug vorhanden, so dass ich durch die Seiten geflogen bin, doch mir hat ein wenig das Extreme gefehlt, dass man von der Reihe einfach gewohnt ist.