Light

Die Inhaltsangabe kann Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten, die Rezension beinhaltet aber keine!

Inhalt:

It’s been over a year since all the adults disappeared. Gone.

In the time since everyperson over the age of fourteen disap-peared from the town of Perdido Beach, California, countless battles have been fought: battles against hunger and lies and plague, and epic battles of good against evil. And now, the gaiaphage has been reborn as Diana’s malicious mutant daughter, Gaia. Gaia is endlessly hungry for destruction. She yearns to conquer her Nemesis, Little Pete, and then bend the entire world to her warped will. As long-standing enemies become allies, secrets are revealed and unexpected sacrifices are made. Will their attempts to save themselves and one another matter in the end, or will the kids of Perdido Beach perish in this final power struggle?

Meine Meinung:

Light gehört zu dieser Sorte Bücher, auf die ich mich einerseits total freue, die ich anderseits aber noch lange Zeit nicht anrühren will, weil ich nervös bin, vor dem was kommen wird. Ich bin ein riesen Fan der Gone Reihe, habe kurz vor dem Erscheinen von Light noch die zwei vorherigen Bände inhaliert und mir gribbelte es in den Fingern, zu wissen, wie das nun alles endet.

Und WOW! Was ein Ende. So viele Emotionen, sogar ein paar Tränen und die sogar noch für eine Tat einer Person, die zur Gruppe Arschlöcher gehört. Light ist ein Ende, das ich ohne zu zweifeln als perfekt bezeichnen würde.

Schon in Fear, dem fünften und vorletzen Band merkte man stark, dass es aufs Ende zuging. Das Extreme der vorherigen Bände nahm etwas ab und das Buch fühlte sich nicht mehr durchgehend wie ein freier Fall aus einem Flugzeug an, der niemals enden würde. Doch in Light ist er nun da: der Aufprall, das Ende. Und man muss wirklich lange zittern und sich ängstlich unter die Decke verkriechen, bis man raus findet, wer nun letztlich diesem Aufprall zum Opfer fallen wird und wer eine sanfte Landung hinlegen wird.
Mir war dabei schon vorher klar, dass ich mich von so manchem liebgewonnen Charakter ausgerechnet so kurz vor dem Ende noch verabschieden muss. Leichter hat es das aber nicht gemacht.

Was in diesem Band ganz klar die Stimmung ausmacht, ist dass nicht nur der Leser weiß, dass das Ende nah ist, sondern die Charaktere auch. Es gibt deutliche Anzeichen, dass es bald alles vorbei ist, die Frage nach dem wie bleibt jedoch weiterhin. Und dies ist genau das, was einen in diesem Band so zittern lässt: dass es immer noch Gewalt gibt, dass immer noch viele sterben und das so kurz vor dem Ende. Und die Zahl der Toten dieses Bandes sprengt wohl alle vorherigen Werte, was einfach nur deprimierend und traurig ist und eine richtig bedrückende Stimmung vermittelt.

Nach nun fünft Bänden könnte man sich fragen, wie die Charaktere sich da noch verändern können, wie sie sich noch weiter entwickeln können, statt einfach nur an allem erlebten total kaputt zu gehen. Doch es stehen noch ein paar Überraschungen bereit, so mancher Charakter macht eine richtige Kehrtwendung, mancher wartet mit unerwarteten Geheimnissen auf. Es gibt immer noch viel über die Bewohner der FAYZ zu lernen, selbst nach so langer Zeit.

Oft bin ich froh, wenn Autoren am Ende ihrer Geschichte auch wirklich aufhören und nicht noch einen Blick in die Zukunft werfe, ob nur wenige Wochen oder Jahre nach dem Ereignis. Ich stelle mir gerne selbst vor, was wohl aus den Charakteren so wird. Doch bei dieser Reihe finde ich, ist es nötig, genau so etwas zu lesen. Selbst wenn die Zeit mit der FAYZ vorbei ist, gibt es so extrem viel, was danach kommen könnte, allein schon der Blick von außen, dass ich wirklich froh darüber war, dass Michael Grant uns eine kleinen Ausblick gibt, der mich leicht zu Tränen gerührt hat.


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