Books by genre: Steampunk

Review: Brother’s Ruin by Emma Newman

I received this book for free via Netgalley. This did not affect my opinion or the content of this review.

Brother’s Ruin

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Summary

The year is 1850 and Great Britain is flourishing, thanks to the Royal Society of the Esoteric Arts. When a new mage is discovered, Royal Society elites descend like buzzards to snatch up a new apprentice. Talented mages are bought from their families at a tremendous price, while weak mages are snapped up for a pittance. For a lower middle class family like the Gunns, the loss of a son can be disastrous, so when seemingly magical incidents begin cropping up at home, they fear for their Ben’s life and their own livelihoods.

But Benjamin Gunn isn’t a talented mage. His sister Charlotte is, and to prevent her brother from being imprisoned for false reporting she combines her powers with his to make him seem a better prospect.

When she discovers a nefarious plot by the sinister Doctor Ledbetter, Charlotte must use all her cunning and guile to protect her family, her secret and her city.

Keep reading

Goliath

Alek and Deryn are on the last leg of their round-the-world quest to end World War I, reclaim Alek’s throne as prince of Austria, and finally fall in love. The first two objectives are complicated by the fact that their ship, the Leviathan, continues to detour farther away from the heart of the war (and crown). And the love thing would be a lot easier if Alek knew Deryn was a girl. (She has to pose as a boy in order to serve in the British Air Service.) And if they weren’t technically enemies.
The tension thickens as the Leviathan steams toward New York City with a homicidal lunatic on board: Secrets suddenly unravel, characters reappear, and nothing is as it seems. 

Ich finde das Ende einer Reihe immer besonders aufregend und bin immer besonders gespannt, wie der Autor die vorher erlebten Ereignisse zu einem Ende laufen lässt. Zeitgleich habe ich immer auch fast ein bisschen Angst vor dem Ende einer Reihe, wenn man sich dann von so tollen Charakteren verabschieden muss, wie sie es hier waren, oder nun Schluss ist mit dem Thema und einer Welt, über die man so gerne gelesen hat, dass man gleich mehrere Bücher darüber verschlungen hat.

Auch bei der Leviathan Reihe war ich schwer darauf gespannt, wie Scott Westerfeld ein paar knifflige Situationen lösen wird und konnte nach dem Lesen von Behemoth nicht lange genug darauf warten, mir das Ende der Reihe mit Goliath vorzuknöpfen.
Und dem Autor ist ein rundum perfekter Abschluss gelungen, der mich komplett glücklich gemacht hat, anders nicht hätte sein sollen und die Dinge genau an der Richtigen Stelle zu einem Abschluss bringt, um den Leser anschließend noch ein bisschen darüber grübeln zu lassen, was die Charaktere nun anschließen wohl für ein Leben führen. Besonders gefreut hat mich, dass Scott Westerfeld mich selbst beim Ende noch etwas überraschen konnte.

Besonders toll war natürlich auch außerdem dass nicht nur das Ende des Buches komplett gelungen ist, sondern das Goliath auch wieder voll und ganz mit seinen Vorgängern mithalten kann.
Auch hier begleitet man Dylan und Alek weiter auf einem spannenden Abenteuer und entdeckt noch einmal viele neue interessante Erfindungen, die einem wieder in allen Details erklärt werden um den Leser ein Bild in den Kopf setzen zu können.
Dazu kommen auch hier wieder wunderbare Zeichnungen, die einem dabei helfen, sich die vielen Wesen und Maschinen vorzustellen, die einem hier in großer Menge begegnen.

Hinzu kommt, dass sich die Charaktere ein ganzes Stück entwickelt haben. Eine Sache die ich besonders an Reihen mag. Auch wenn ich hier schon wieder Abschied nehmen musste von einer großen Menge toller Persönlichkeiten, konnte ich wieder nicht genug von ihnen bekommen. Egal ob das tolle Team aus Deryn und Alek, deren Freundschaft sich sowohl ein ganzes Stück entwickelt, als auch auf eine harte Probe gestellt wird, als auch die vielen anderen Leute, die sich auf der Leviathan aufhalten, sie alle haben mich wieder auf wunderbare Weise unterhalten können.
Dabei ergibt sich außerdem eine ganz besondere Entwicklung zwischen zwei Charakteren, auf die ich wohl schon seit dem ersten Buch hin gefiebert habe. Aber dass Scott Westerfeld diese so in die Länge gezogen hat, war einfach nur realistisch für diese von ihm geschaffene Welt. Etwas anderes hätte ich ihm sicher nicht verziehen, vor allem auch, weil es die ganze Stimmung des Buches kaputt gemacht hätte.

Da auch Goliath wieder sehr großen Wert auf Beschreibungen und Details legt, ist auch dieses wieder ein Buch, dass nicht vor Spannung platzt, mich aber trotzdem durch seine interessanten Anteile und packende Handlungen durchgehend gefesselt hat. Vor allem der Anfang hat mir sehr zugesagt, bei dem man sich mit den Charakteren gleich wieder mitten ins Geschehen stürzt, dadurch dass es einen Sprung von 2 Wochen nach den Ereignissen im zweiten Band gibt. Somit umschifft er einen Part der Handlung, der sehr langatmig geworden wäre und zieht den Leser direkt in den Bann.

Wer schon den ersten und zweiten Band mochte, der wird auch mit dem letzten Band wieder bestens bedient sein und einen wunderbaren Abschluss erleben. Mich hat das Ende mit einem guten Gefühl zurück gelassen und ich konnte begeistert die letzte Seite umschlagen, froh darüber, welche Entscheidung Westerfeld für seine Charaktere getroffen hat.

Lieblingszitate:

“Reality had no gears, and you never knew what surprises would come spinning out of its chaos.”

“But surely that isn’t the end. What comes next?” – “That’s what we call a ‘cliff-hanger’, for obvious reasons.”

Weitere Rezensionen:
+ Leviathan (Leviathan #1) von Scott Westerfeld
+ Behemoth (Leviathan #2) von Scott Westerfeld 

Behemoth

The behemoth is the fiercest creature in the British navy. It can swallow enemy battleships with one bite. The Darwinists will need it, now that they are at war with the Clanker powers.
Deryn is a girl posing as a boy in the British Air Service, and Alek is the heir to an empire posing as a commoner. Finally together aboard the airshipLeviathan, they hope to bring the war to a halt. But when disaster strikes the Leviathan‘s peacekeeping mission, they find themselves alone and hunted in enemy territory. 
Alek and Deryn will need great skill, new allies, and brave hearts to face what’s ahead.

Und wieder hat mich Scott Westerfeld fassungslos zurück gelassen. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich sowohl mit Leviathan als auch jetzt mit Behemoth so einen Spaß am Lesen hatte, obwohl sich die Bücher mit dem ersten Weltkrieg beschäftigen. Aber seine Neuerzählung und Abwandlung der Dinge in Form von Steampunk hat es mir total angetan und ich hatte das Buch ratz fatz durch, weil ich einfach nicht genug von dieser Welt bekommen konnte.

Besonders verwundert war ich darüber, dass Behemoth eigentlich ein eher ‘schweres’ Buch ist. Eine Geschichte, die man nicht ganz so schnell gelesen bekommt, weil erstens das Thema eher lastig ist und zweitens weil es eine so große Masse an Dingen gibt, die neu sind, die man aufnehmen muss, darunter vor allem auch viele technische Beschreibungen. Aber gleichzeitig war das Buch trotzdem auch irgendwie eher leicht und total schnell zu lesen. Scott Westerfeld hat einfach einen Schreibstil, der mich trotz des schwerfälligen Stoffes durch die Seiten hat sprinten lassen. Ich hab gelesen und gelesen und hätte geschworen dass ich höchstens 10 Minuten oder höchstens 10 Seiten gelesen hatte und hab dann die Augen aufgerissen, als ich gemerkt hatte, dass es fast 10-mal so viele Seiten waren.

Ich weiß nicht ob es möglich ist, aber ich würde behaupten in Behemoth gab es noch mehr tolle Dinge zu entdecken als in Leviathan. Fast auf jeder zweiten Seite begegnet man einer neuen Erfindung oder erfährt weitere Details zu einer von diesen, begegnet sonderbaren Kreaturen und bekommt Informationen um die Ohren geknallt, was das Zeug hält. Dabei muss man sich ganz sicher auch für diese ganzen Sachen interessieren, damit dieses Buch gefällt. Selbst für die, die Steampunk mögen, könnte dieses Buch nicht immer was sein. (nicht dass ich groß Vergleiche anstellen könnte, aber so vollgepackt ist sicher nicht jedes Steampunk Buch)

Wer aber so wie ich das Interesse und die Neugier für diese Dinge mitbringt, der wird mit Behemoth das reinste Abenteuer erleben.
Zwar würde ich das Buch nicht als eines beschreiben, das vor Spannung strotzt, aber es reiht sich schon Ereignis an Ereignis, immer ist was los, irgendwas passiert, nie sitzen die Charaktere mal für eine Weile still und haben ihre Ruhe. Aber das sollte man wohl auch genauso von einem Buch über den Krieg verlangen können. Trocken im Sinne von wir erläutern jetzt jeden unserer Angriffspläne im Detail und lesen dann nochmal über die Ausführung, ist es aber auch ganz sicher nicht. Dass man es hier mit einigen Jugendlichen zu tun hat bringt da frischen Wind und immer einen Spritzer Chaos mit sich. Und diese Charaktere sind mir nun schon so ans Herz gewachsenen, dass ich auch die ein oder andere langweiligere Situationen mit ihnen ohne zu Zögern aufgesaugt hätte.

Schon zum zweiten Mal hat mich Scott Westerfeld mit seiner Reihe über den ersten Weltkrieg davon überzeugt, dass nur die richtigen Charaktere, ein angenehmer Schreibstil und eine super Umsetzung her müssen, um mich für Themen zu interessieren, die mich sonst so gar nicht ansprechen. Eine Flut an Details in Sachen Steampunk könnten dem ein oder anderen hier zu viel werden, bei mir haben sie genau ins Schwarze getroffen und meinen inneren Nerd zum Vorschein gebracht, der begeistert jede Seite und jedes Detail aufgesaugt hat. Ich kann es kaum erwarten das dritte und letzte Buch der Reihe zu lesen.

Zugehörige Rezension:
+ Leviathan (Leviathan #1) 

Leviathan

Prince Aleksander, would-be heir to the Austro-Hungarian throne, is on the run. His own people have turned on him. His title is worthless. All he has is a battletorn war machine and a loyal crew of men.
Deryn Sharp is a commoner, disguised as a boy in the British Air Service. She’s a brilliant airman. But her secret is in constant danger of being discovered.
With World War I brewing, Alek and Deryn’s paths cross in the most unexpected way…taking them on a fantastical, around-the-world adventure that will change both their lives forever.

Beim Lesen von Leviathan kam ich mir ja schon leicht vor wie ein kleiner Junge, der sich nicht mehr von seinem neusten Spielzeug losreißen kann.
Denn mit diesem Buch habe ich meinen ersten richtigen Steampunk Roman gelesen und war hin und weg aus der Mischung von Vergangenheit und Zukunft.

Anfangs hatte ich meine Zweifel, dass mir das Buch gefallen könnte, da ich historische Romane eher weniger bis gar nicht mag und auch das Thema Weltkrieg ist nichts, von dem ich mir ein paar interessante Lesestunden versprechen würde. Scott Westerfeld hat mich aber mit diesem Buch vollkommen davon überzeugt, dass nur die richtige Geschichte her muss, um mich auch für dieses Thema zu begeistern.

Und was es hier so alles zu entdecken gibt. Alle diese futuristischen Erfindungen waren richtig aufregend und in so einem Setting mal etwas ganz anderes. Die Maschinen die hier genutzt werden und vor allem die Leviathan selbst haben schnell dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt war und immer mehr von diesen interessanten neuen Dingen erfahren wollte.

Überrascht war ich vor allem auch von der Geschichte, da ich durch den Klappentext eine ganz andere Vorstellung der Ereignisse hatte. Denn dort wird ein Ereignis angesprochen, welches sich erst sehr weit hinten im Buch abspielt und so war ich beim Lesen immer in Gedanken an dieses und habe darauf hin gehibbelt.
Vor allem mochte ich auch die parallelen Handlungsstränge die nach und nach aufeinander zuliefen. Sowas begeistert mich immer total, wenn Dinge sich an verschiedenen Orten abspielen und man so verschiedene Personen ziemlich schnell sehr gut kennen lernen kann, da man die Dinge aus ihrer Sicht zu lesen bekommt und nicht nur aus einer, in der plötzlich eine weitere Person auftaucht.

Umso glücklicher bin ich wieder, dass ich mir gleich das zweite Buch ‘Behemoth’ bestellen konnte und auch der dritte nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, denn am liebsten hätte ich diese Trilogie in einem Rutsch gelesen, so begeistert war ich von dem Abenteuer dass Alex und Deryn zusammen erlebt haben und so gespannt bin ich auf die, die noch kommen werden.
Scott Westerfeld hat es geschafft mich für ein Thema zu begeistern von dem ich nie gedacht hätte, dass es ein paar aufregende Lesestunden für mich bereithalten würde und mir definitiv Lust auf mehr Steampunk gemacht.

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