About young adult or for young adult?

I’ve only been reading YA since 2011 but this is a question that has been bothering me ever since and still is (don’t even get me started on “new adult”). Before I started reading YA, or before I even knew there was something like YA, I thought like this:

There are books for adults and there are books for children.

Of course there are different age groups of children and therefore different kinds of books. But that’s not really the point. The point is, I always categorized books by their target audience. WHO is the book FOR.
That doesn’t mean I think that adult books should only be read by adults (I started reading adult books, books by Stephen King, Janet Evanovich and Joy Fielding, when I was 14) and children’s books by children. In my opinion the FOR just describes the main audience, what group of people will have the biggest share in sales, but it isn’t a rule.

When I started reading YA I was already past my years as a teen but the “FOR teens” never made me doubt that these books couldn’t be for me, not even once. I kept on categorizing books by FOR the first few months I dived into the world of YA and was fine with it.

Suddenly I came across people who don’t think like this though.

The book is about a young adult? Then it’s categorized as YA.

I guess this comes from people being looked at funny for reading books that are published for younger people than they are!? I have experienced this myself, that people asked me why I would read books like that (until I say something like “books like The Hunger Games” and they shut up because they’ve watched the movie and can’t say anything against it) but I am still okay with reading books that are for a different audience. Who cares who they are for as long as I have fun reading them!?

This categorization seems to pretty common though. Books like The Marbury Lens by Andrew Smith have been categorized as YA because of it’s yound adult protagonist. But even Andrew Smith doesn’t see his books as YA in that way:

“I didn’t choose to write YA. It’s just what people called my novels. I don’t think they actually are YA. They’re just books. I wrote them for myself because they’re the types of novels I’d read if I found them in a bookstore. There are so many definitions of what YA is, and if you go by the one that says that what makes a book YA is the essentially adolescent experience of its protagonist, then that’s okay by me. The thing is, the audience for my books is READERS OF GOOD FICTION. My books are definitely not “aimed” at 12 – 18 year-olds.”

Of course categorizing by “FOR” isn’t easy because who is to say e.g. how much violence is okay for a book to be YA and how much is too much and needs to be adult. But I have more troubles with the ABOUT categorization because of the following examples:

+ Long series that cover many years, like Harry Potter, where characters grow up and change e.g. from child to young adult.

+ The Book Thief by Markus Zusak is about a 12 year-old but is definitely not a childrens’ book and might not even be something for every teen.

+ Books that have both adult and young adult POVs like The Final Empire by Brandon Sanderson.

For me categorizing books will always be about the topic of the book and its target audience and never about the characters but I would love to know how you do it. I sometimes don’t know what to choose when writing my review because the majority of people categorized it as the one and I would have categorized it as the other. 

How do you categorize a book as YA?

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Comments:

  • Eine gute Frage eigentlich. Ich gehörte bisher auch eher zu den Menschen, die der ‘about’ Kategorie folgen. Einfach, weil es eben meistens so ist. Die meisten Bücher, die von Jugendlichen handeln, richten sich auch an Jugendliche. Doch natürlich gibt es da auch Ausnahmen, wie du ja selbst einige aufgezählt hast. Für mich ist diese Kategorisierung aber längst unwichtig geworden, zumal ich auch das Gefühl habe, dass es da keine starren Grenzen gibt, sondern sie mehr und mehr verschwimmen. Deshalb verzichte ich auch auf eine Genre-Angabe in meinen Rezensionen. Genau wie du lese ich einfach die Bücher, die mir gefallen, egal, für wen sie geschrieben wurden oder von wem sie handeln ;)

    • Ich hatte auch schon mal überlegt in meinen Rezensionen einfach drauf zu verzichten, weil es mich selbst nicht interessiert. Sollte ich vielleicht auch wirklich machen. Dann lesen Leute,die sonst zB nur YA lesen vielleicht auch eher Mal die Rezension zu einem Adult Buch :D

  • I think that books are based of the age of the characters. How many ya books have an duly main character? None. People relate more to someone their own age. That’s why they’re categorized like that.

  • Interessante Überlegungen, da hab ich auch schon ab und an drüber nachgedacht, aber im Endeffekt ist es mir nicht wichtig genug. Buch ist halt Buch. Wenn ich es genauer kategorisieren möchte, mache ich das nach Gefühl. Ich gehe schon beim ersten Instinkt danach wie alt die Figuren sind, aber dann überlege ich als zweites auch wie sich das Buch angefühlt hat, ob es unheimlich kompliziert war oder extreme Themen behandelt hat oder so.

    Für deine Reviews fände ich es nicht so wichtig sie nach Alterskategorie einzustufen. Mich interessiert da meist eh mehr, ob es ein Thriller, Contemporary oder Fantasybuch etc. ist.

    • Mich selbst interessiert es auch nicht wirklich, aber es gibt ja einige Leute die nur das eine oder das andere lesen und da frage ich mich manchmal wie sie da vorgehen. Mistborn ist da ja ein super Beispiel. Wurde damals für Erwachsene raus gebracht, hat aber sowohl Jugendliche als auch Erwachsene Protagonisten. Und jetzt wird es nochmal neu als Jugendbuch vermarktet.

  • Interessante Fragestellung!

    Wenn ich mich zwingend zwischen ABOUT und FOR entscheiden müsste, würde ich eher zu FOR tendieren.

    ABOUT funktioniert für mein Verständnis überhaupt nicht, dann müsste ja wie du schon schreibst jedes Buch über jüngere Charaktere als YA eingeordnet werden. Nach dieser Definition wären dann auch Bücher wie Stephen Kings CARRIE oder ES (zumindest zur Hälfte) YA-Bücher, das stelle ich mir aber sehr lustig vor wenn diese plötzlich in den Jugendbuchregalen auftauchen…

    FOR empfinde ich aber auch eher als vage Einschätzung der Zielgruppe. Bis vor gut zwei Jahren hätte ich vermutlich auch noch gesagt, YA-Bücher sind für Jugendliche, nachdem ich nun aber in dem Bereich ein wenig aufgeholt habe bin ich der Meinung, dass man das gar nicht so klar trennen kann/muss. Für mich spielt es bei der Kaufentscheidung eigentlich überhaupt keine Rolle mehr ob das Buch nun als YA oder nicht eingeordnet wird, ich sehe es da eher wie du: “Who cares who they are for as long as I have fun reading them!?”

    Allerdings kann es dann durchaus vorkommen, dass ich meine Erwartungshaltung an das Buch ein wenig anpasse, wenn dieses als YA eingestuft wird. Bei einem Horror-YA-Buch gehe ich dann schon davon aus, dass die Gewaltdarstellung nun nicht übermäßig extrem ist und der Horror vllt eher über die Atmosphäre kommt. Oder ich richte mich darauf ein, dass vielleicht der Schreibstil weniger anspruchsvoll ist, die im YA-Bereich oft unvermeidbare Romanze zum Einsatz kommt oder ähnliches… Das ist dann aber für mich auch völlig ok.

    Ich tue mich aber auch oft damit schwer, bei Rezensionen das Genre-Häkchen für “Jugendroman” zu setzen, damit werden die Bücher teilweise viel zu sehr in eine Schublade gesteckt und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sowas potenzielle erwachsene Leser abschreckt, auch wenn das Buch selbst vom Inhalt eigentlich keinen großen Unterschied macht. Ich finde z.B. auch, dass viele Bücher durch ihre jugendlich ausgerichtete Cover-Gestaltung oft viel zu sehr in eine bestimmte Ecke gedrängt werden, aber das ist dann wieder ein anderes Thema…

    Letztendlich ist mir das mittlerweile einfach völlig egal ob ein Buch nun den YA-Stempel bekommt oder nicht. Wenn mich die Inhaltsbeschreibung anspricht und ich aus Rezensionen entnehmen kann, dass mir das Buch gefallen könnte, wird es gelesen, egal ob das nun vorrangig für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde oder nicht. (Vielleicht sehe ich das in 10 oder 20 Jahren wieder anders, aber so extrem weit von dem YA-Alter bin ich jetzt ja nun auch nicht weg… :D)

    • Ich tue mich ja total schwer mit Alterskennzeichen. Also nach Genre zu sortieren gerne, aber dieses “Twilight ist ab 14” usw. finde ich totaler Schwachsinn und unterstützt in meinen Augen nur den Gedanken irgendwann mal Bücher zu zensieren, weil 12 jährige zum Beispiel nicht an Fifty Shades of Grey rankommen sollen. Klar habe auch ich einmal so krassen Phasen wo ich ernsthaft daran denke ob ich noch in der Zielgruppe dieses Buches entspreche und wechsel dann für ungefähr zwei Wochen mein Leseverhalten, nur um dann wieder reumütig zu den Jugendbüchern zurück zu kehren. Was ich damit sagen will ich finde beide Bezeichnungen schwierig, da ich finde das Bücher gar nicht nach Alter sortiert werden sollten, dann gäbe es auch nicht immer diese Sprüche “Wie du liest noch Jugendbücher? Bist du nicht ein wenig zu alt dafür?” Buch ist doch Buch und die Geschichte kann ja trotz der jugendlichen Charakteren einen Punkt besitzen an dem sie gar keine Jugendliche mehr anspricht.

      P.S: Ich glaub ich habe jetzt einfach das nachgeschwaffelt was du in dem Beitrag schon so toll ausgedrückt hast xD Ich bin jedenfalls froh jedes mal wieder zu den Jugendbücher zurück kehren zu dürfen, obwohl ich in der Phase in denen ich ihnen abschwöre sie dann auch wirklich nicht leiden kann. Gott sei dank ist das nur eine Phase

      • Es gibt ja auch wirklich Jugendbücher wo man nur noch die Augen verdrehen kann und nur noch hofft, dass kein Jugendlicher wirklich so denkt/handelt. Aber diese Frage ob man zu alt dafür ist ist sowas von bescheuert. Gerade bei sowas wie Hunger Games mit der Gewalt oder auch BZRK mit dem ganzen abgefahrenen, komplizierten Kram, muss man sich ja eher fragen ob manche Teenies nicht zu jung dafür sind^^

    • Ja stimmt. Ich will auch kaum noch YA Thriller lesen, weil die für mich so selten funktionieren. Und bei Horror bin ich auch immer vorsichtig, weil schnell langweilig wird wenn man krasseres gewohnt ist. Aber wer weiß was man dann so Gutes verpasst^^

      Ich tue mich da bei den Rezensionen auch echt schwer. Ich glaub ich lass das ab sofort bei der Genre Kategorie einfach weg. Vielleicht lesen dann auch mehr Leute das, was sie sonst eher weniger lesen. (ich überlege jetzt schon wie ich Leute für The Martian begeistern kann die sonst nur YA lesen XD)

  • Tolles Thema! Darüber habe ich auch schon häufiger nachgedacht und mit anderen diskutiert. Ich bin aber deiner Meinung und sage, dass es drauf ankommt, worum es im Buch geht und nicht vorrangig darum, wie alt die Hauptfiguren sind. Nur weil die Figuren vorrangig jugendlich sind, muss es noch lange nicht hauptsächlich an Jugendliche gerichtet sein, bei manchen Büchern ist es wahrscheinlich eher das Gegenteil. Für mich ist “Und auch so bitterkalt” von Lara Schützsack z.B. ein solches Buch, bei dem ich mir kaum vorstellen kann, dass es viele Jugendliche begeistert. Es geht zwar um Jugendliche, aber als Zielgruppe sehe ich eher Erwachsene. Ich als Jugendliche hätte damals zumindest kein solches Buch lesen wollen… Mich stört es auch immer, wenn andere Leser meinen, sich darüber ein Urteil bilden zu müssen, dass man auch mit über 20 gern noch “Jugendbücher” liest bzw. für die automatisch jedes Buch mit jugendlichen Figuren nichts für Erwachsene ist. Ist ja nicht so, als würden nicht auch bei Suhrkamp und Co. Bücher mit jungen Hauptfiguren erscheinen. Letztendlich sollte einfach jedem gefallen, was er liest, egal welchen Genre-Stempel das Buch verpasst bekommen hat. Oft genug liegen die Verlage da ja sogar ganz schön daneben.

    • Genau das finde ich auch furchtbar. Ich werde dann zB von meine Verwandschaft gerne mal schief angeguckt. Meist hilft es aber wirklch zu sagen “sowas wie Panem” und dann haben sie den Film gesehen und können schlecht was dagegen sagen :D

  • Hier kommt der Klugscheißer ^.^
    Im Studium habe ich gelernt, dass im Englischen da nicht wirklich mehr abgegrenzt wird. Typische Merkmale für YA sind sowohl, dass das Zielpublikum Jugendliche oder junge Erwachsene sind, als auch, dass einfach der Protagonist bzw. Erzähler in diesem Alter ist, das Buch aber alle Altersklasse anspricht. Sowohl Young als auch Adult.
    Im Deutschen verwirrt das Wort “Jugendbuch” wohl die meisten, da der Begriff lange Zeit wirklich nur Kinder- und reine Jugendbücher umfasste. Wobei genau diese Bücher im Englischen dann Middle Grade wären.
    Genau wie YA in Deutschland meistens bei Kinder- und Jugendbüchern zu finden ist, so steht dieses New Adult meistens direkt bei den Büchern für Erwachsene. Da behaupte noch mal einer, wir Deutschen wären immer so fürchterlich gründlich ;D

    • Mir gings ja nicht darum wie Verlage (die da eh nach gehen wie es sich am besten verkauft) oder Buchhandlungen sondern wie Leser das selbst für sich einordnen ;)
      Aber danke fürs Klugscheißern, ist auch interessant XD

      • Wird von den meisten Lesern ja dann genauso wahrgenommen. Deshalb wird man ja immer so komisch angeguckt, wenn man in der Buchhandlung als Mittzwanziger Jugendbücher kauft. Gewöhnt man sich aber auch dran xD … solange ich nicht gefragt werde, ob die Bücher für meine kleine Schwester oder Tochter sind XD

  • Puh gute Frage…

    meine, wohl recht einache Kategorisierung sieht so aus.
    – jugendliche Charaktete im Buch = YA / Jugendbuch
    – erwachsene Charaktere = Buch für Erwachsene

    Ich denke immer das “Erwachsene” wohl kein Buch mit einem Kind / Jugendlichen als Hauptprotagonsit lesen wollen. :D Aber ja, eigenltich hängt es davon ab, welches Publikum das Buch am meisten anspricht.

    • Naja, aber mit 25 darf ich mich wohl als Erwachsene zählen und ich lese nicht nur Jugendbücher sondern sogar auch die für Kinder :D
      Und zB Mistborn von Brandon Sanderson ist eine ganz bekannte Fantasy Reihe für Erwachsene, hat aber eine Jugendliche Protagonistin. Wenn es um Cotemporary geht wollen sie sicher weniger über Teenie Probleme lesen, aber in anderen Genre…

  • super Post! Finde ich sehr gelungen. Ich hab mir da in letzter Zeit auch wieder mehr Gedanken drum gemacht, jetzt wo ja auch diese Debatte losgetreten wurde. Von der hab ich allerdings nur am Rande was mitbekommen. Ich finds auch schwer, Bücher zu kategorisieren. Wie du schon sagst, bei Harry Potter und Book Thief finde ich das auch besonders schwer. Ich finde die Leute sollten sich einfach versuchen von ihrer Vorstellung zu lösen, dass manche Bücher zu kindisch sein könnten. Wie oft man komisch angeguckt wird, wenn man sagt, man liest ein YA oder MG Buch…”wie du liest ein Kinderbuch?!” Da schwingt immer gleich mit, dass das ja unter dem Niveau der jeweiligen Person ist, aber so will sich halt jeder damit profilieren möglichst “wertvolle Literatur” zu lesen. Dabei wird nur oft übersehen, dass YA genauso wertvoll sein kann. Es kommt eben aufs Buch an.
    Glaube um etwas zu kategorisieren, muss man hier einfach näher drauf eingehen, worum es wirklich geht. Da reicht kein Label YA/Adult/MG alleine aus.

Pings:

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