Mädchenfänger

Der Alptraum aller Elter: Das eigene Kind kommt abends nicht mehr nach Hause, ist spurlos verschwunden.
Jeder denkt, so etwas passiert nur den anderen Familien, doch dann sieht die Mutter der kleinen Lainey sich genau damit konfrontiert. Diese hatte ein geheimes Date mit dem gutaussehendem Zach, den sie im Internet kennengelernt hat und kam danach nicht wieder heim. Alle denken, sie sei weggelaufen, so wie ihre Schwester es regelmäßig tut.
Doch FBI Agent Bobby Dees hat es im Gefühl, dass ihr etwas zugestoßen ist. Jedoch gibt es keinerlei Spuren, die dies beweisen, er hat nur sein Bauchgefühl. Bis einem Reporter plötzlich das grausame Bild eines entstellten Mädchens zugespielt wird. Mit Hilfe des Bildes können sie das Mädchen finde, jedoch zu spät, sie ist schon tot. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass der Killer auch Lainey in seiner Gewalt hat und es liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um einen grausamen Serienmörder handelt.

Ein super toller Schreibstil, der einen richtiggehend an die Geschichte fesselt. Man kann sich super in die verschiedenen Personen hineinversetzen.

Anfangs liegt der Fokus vor allem auf Lainey, wie sie gespannt auf ihr erstes Date zugeht. Man ist die ganze Zeit genauso aufgeregt und gespannt wie sie, auf diesen hübschen Sunnyboy, mit dem sie bisher nur übers Internet kommuniziert hat, obwohl man doch weiß, dass dies nur eine Falle ist. So ist man hin und hergerissen zwischen dem aufgeregt sein mit Lainey und dem nervösen Warten auf ihren Entführer.
Nach und nach erhält man schließlich auch einen Einblick in das Leben des FBI Ermittlers Bobby und seine Frau LuAnn, die eine tragische Vergangenheit zu bewältigen haben, die nach und nach ans Licht kommt.

Die Handlung selbst verliert nie an Spannung, man ist die ganze Zeit über ans Buch gebunden, kann nicht aufhören, vor allem, da auch Szenen beschrieben werden, wie es Lainey mit Ihrem Entführer geht. Und besonders spannend wird es durch Laineys neue Freundin, die sie dort kennenlernt.

Nach einigem Hin und Her, was die Vermutung über den Mörder angeht, kommt es schließlich zum spannungsgeladenem Ende. Was den Täter angeht, konnte ich schon vorher vermuten, um wen es sich handelt, das hat sich aber absolut nicht negativ auf die Geschichte ausgewirkt, da diese mich zwischendurch doch mal für kurze Zeit vom Gegenteil überzeugt hatte.
Die allerletzten Seiten haben mir dann allerdings nicht mehr gefallen, ohne hier zu viel verraten zu wollen,da wollte Jilliane Hoffman wohl nicht auf das Happy End verzichten und musste auf der letzten Seite noch was passieren lassen.


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