Kill Whitey

Larry Gibson führt ein normales, beständiges Leben. Er arbeitet als Lagerarbeiter womit er gerade genug Geld verdient um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Seine Freizeit verbringt er mit seinen drei Freunden, Kontakt zum anderen Geschlecht hat er kaum bis gar keinen.

Bis die vier Freunde eines abends beschließen in ein Striplokal zu gehen, wo Larry sich sofort in die Schönheit Sondra verguckt. Und mit diesem Abend und der Begegnung mit der Stripperin wird sich sein ganzes Leben schlagartig ändern. Es wird nicht mehr so trostlos und langwellig sein wie bisher, denn mit dem Auftauchen von Sondra wird es urplötzlich aufregend…auf einmal sterben seine Freunde, einer nach dem anderen und es gibt nur eine Möglichkeit seine neuen Probleme zu lösen: Kill White

Diese Geschichte ist wie eine Achterbahnfahrt. Langsam geht es los, wenn man noch gemächlich auf den Abfall zufährt. Und dann, schlagartig geht die aufregende und mitreißende Fahrt los. Man wird gepackt vom Nervenkitzel, der Puls schnellt in die Höhe. Dann kommt der Höhepunkt, der letzte große Fall und schließlich ist die Fahrt auch schon vorbei, viel zu kurz war das nervenzerreißende Abenteuer, da fährt man schon wieder, immer noch mit laut schlagendem Herzen, wieder in die Station ein.

Man hat kaum die Möglichkeit mal zu Atem zu kommen, so schnell reihen sich die Ereignisse aneinander, so dass man automatisch völlig in den Sog des Buches gezogen wird und nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Dass diese Geschichte realistisch ist, kann man wohl kaum sagen, aber gerade das macht sie aus. Dass man ganz plötzlich mit etwas Phantastischem konfrontiert wird setzt dieser Geschichte nur noch eins oben drauf und macht das Ganze noch aufregender.

Außerdem werden teilweise so schauerliche und seltsame Handlungen beschrieben, dass man schon wieder lachen muss, weil sie auf eine positive Weise übertrieben sind.

Besser hätte man diese Geschichte nicht umsetzen können. Durch die meist kurz gehaltenen Sätze scheint sich die Geschichte fast noch zu beschleunigen. Die knappen Beschreibungen machen den Eindruck, als würden sich die Ereignisse noch schneller abspielen, man wird noch mehr mitgerissen von dieser aufregenden Geschichte.

Brian Keene schreibt so überzeugend, dass man wirklich vollkommen in diese Geschichte eintaucht. Man versetzt sich voll und ganz in Larrys Lage, fühlt mit ihm mit, erlebt die schaurigen Gegebenheiten fast schon selbst, so dass man vollkommen vom Nervenkitzel gepackt wird.

Auch die Charaktere dieses Buches haben mich voll und ganz überzeugt. Jeder der vier Freunde ist eine Persönlichkeit für sich, sie alle unterscheiden sich und eine ganz gewisse Eigenschaft macht sie aus, so dass die Personen jeweils eine ganz bestimmte Rolle in diesem Stück spielen. Vor allem Sondra wirkte durch ihr gebrochenes Englisch sehr authentisch, aber auch alle anderen waren realistisch dargestellt, soweit das innerhalb eines Buches möglich ist, das phantastische Elemente enthält.

Ein wirklich packender Thriller voller skurriler Dinge, der einen vollkommen mitreißt, aber leider viel zu schnell zu Ende ist.


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Comments:

  • Christine • May 28th, 2011

    Ich bin gestern das erste Mal auf deinen Blog gestoßen und freue mich, endlich mal wieder jemand zu finden, der nicht nur Jugendbücher und Fantasy liest.
    Im Moment bin ich zwar auch mehr in diesem Genre zu finden, aber eigentlich bin ich vor allem ein großer Thriller-Fan.
    Habe gestern schon mal deine Rezensionen durchgeklickt und denke, dass ich bestimmt die ein oder andere Anregung bei dir finden werde.
    Juhu! :)

    Zu "Killing Whitey": Habe jetzt noch nicht die ganze Rezension gelesen, aber kannst du kurz sagen, was du mit "skurril" meinst? Skurril-abgedreht? Skurril-unrealisitisch?

    Viele Grüße,

    Christine

  • Crini • May 28th, 2011

    Also unrealistisch ist es in gewissem Sinne schon, da das Buch auch phantastische Elemente enthält.
    Und die Methoden wie dann Larry versucht Whitey umzubringen sind schon teilweise etwas abgedreht, vor allem am Ende musste ich sogar drüber lachen, bei der Vorstellung, wie das aussehen würde.

    Freut mich dass du zu meinem Blog gefunden hast =)
    Und als Thriller Fan kann ich dir das Buch hier auf jeden Fall empfehlen, auch wenns leider viel zu schnell gelesen ist.

  • Christine • May 28th, 2011

    Danke für die schnelle Antwort :)

    Hmm, wenn das Buch auch phantastische Elemente enthält, ist es leider doch nichts für mich. Ich mag es nicht, wenn sich zwei Genre mischen, bzw. gerade Thriller müssen für mich einfach nur Thriller sein! :)

  • Crini • May 28th, 2011

    Also ich kann dir ja sagen was es ist:
    Whitey lässt sich nicht einfach so umbringen, sondern er ist in gewissem Sinn unsterblich.
    Das wars aber auch schon an Phantastischem ;)

  • Christine • May 28th, 2011

    Leider ist das trotzdem schon zu viel phantastisches für mich. Bin da ein bisschen eigen :D
    Aber ich bin mir sicher, dass ich bei dir noch andere Leseempfehlungen finde. Hab schon gesehen, dass du zum Beispiel auch Karen Rose liest. :)

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