All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut

Seit dem Tod ihrer Eltern ist für Silla nichts mehr wie früher. Nicht nur, dass sie ganz plötzlich nur noch ihren Bruder hat, alle Welt scheint auch fest davon überzeugt zu sein, dass ihr Vater erst ihre Mutter und dann sich selbst umgebracht hat. Doch Silla ist der festen Meinung, dass ihr Vater so etwas niemals tun würde, doch keiner will ihr Glauben schenken.

Immer wieder wird sie damit konfrontiert und zieht sich vollkommen zurück und ist einfach nicht mehr die Selbe.

Bis ihr eines Tages ein Buch in die Hände fällt, welches Zaubersprüche enthält. Doch gibt es Magie wirklich? Silla macht sich daran genau das herauszufinden und mit Hilfe ihres neuen Freundes Nick versucht sie hinter das Geheimnis  des Todes ihrer Eltern zu kommen und sich selbst wieder zu finden.

Dabei müssen die beiden und auch ihr Bruder Reese feststellen, dass Magie nicht immer so toll und schön ist wie man vermuten mag….

Was mich gleich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat war das schöne Cover, vor allem auch das  englische Original, und ich bin ja sowieso ein absoluter Cover-Käufer.

Aber auch der Inhalt hat mir, bis auf einige störende Dinge, alles in allem einigermaßen gut gefallen:

Die Idee, Magie mit Hilfe des Blutes zu vollführen war für mich mal ein ganz neues Thema und brachte mir somit mal ein wenig Abwechslung. Auch den weiteren Ausbau der Idee fand ich wirklich gelungen, jedoch haperte es mir zu sehr an der Umsetzung.

Erst mal hat mich die sich entwickelnde Liebesgeschichte zu sehr gestört. Eigentlich kann man nicht mal von einer sich entwickelnden Beziehung reden, denn eine Entwicklung gab es eigentlich nicht, sie war zack! einfach auf einmal da und hat sich schwer in den Vordergrund der Geschichte gedrängt.

Außerdem gibt es immer wieder Auszüge aus einem Tagebuch, die meiner Meinung nach völlig unnötig sind. Nicht nur, dass sie mehr als langweilig sind, was ihren Inhalt angeht, sondern wirklichen brauchen, für das Gesamtbild der Geschichte, tut man sie nicht und hätte stattdessen eine kurze Zusammenfassung am Ende geben können.

Hinzu kommen weitere Auszüge einer anderen Person, deren Inhalt zwar wiederrum interessant sind und für den Zusammenhang gebraucht werden, aber einfach in einer absolut furchtbaren Schrift gedruckt sind, die mich einige Nerven gekostet hat, zu entziffern.

Klingt jetzt nach extrem viel Kritik, so als habe mir das Buch überhaupt nicht gefallen, aber im Ganzen mochte ich es doch irgendwie. Sowohl der Schreibstil der Autorin, als auch die Geschichte selbst haben mich soweit ans Buch fesseln können, dass ich es in ziemlich kurzer Zeit ohne große Mühen ausgelesen habe.

Wer also Lust auf eine  Liebesbeziehung gepaart mit  ein wenig Magie hat, der liegt mit diesem Buch genau richtig. Mich haben zu viele Dinge gestört, als dass ich auch noch ein zweites Buch darüber lesen würde.