All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Dead Until Dark

 Sookie Stackhouse is a small-time cocktail waitress in small-town Louisiana. She’ s quiet, keeps to herself, and doesn’t get out much. Not because she’s not pretty. She is. Its just that, well, Sookie has this sort of “disability”. She can read minds. And that doesn’t make her too dateable. And then along comes Bill. He’s tall, dark, handsome — and Sookie can’t hear a word he’s thinking. He’s exactly the type of guy skids been waiting for all her life … 

But Bill has a disability of his own: His a vampire with a bad reputation. He hangs with a seriously creepy crowd, all suspected of — big surprise — murder. And when one of Sookie’s coworkers is killed, she fears she’s next …

Die einzigen Bücher, die ich bisher gelesen hatte, die sich voll und ganz auf Vampire konzentrieren (also nicht sowas wie The Mortal Instruments) ist die Biss-Reihe. Und obwohl mir die Bücher gefallen haben, hatte ich danach nicht wirklich das Bedürfnis, ein weiteres Vampirbuch zu lesen, obwohl man ja geradezu überschüttet wurde.

Aber nach dem ich auf Twitter wie oft lesen musste/konnte, wie toll alle True Blood finden, musste ich mir mal den Trailer angucken und wollte sofort die Bücher lesen.

Und ich bin echt froh, dass ich das erste Buch der Reihe gelesen hab, denn es hat mir total gut gefallen.

Statt mit einer schnulzigen Teenie-Romanze hat man es hier mit einer knallharten, teilweise gewalttätigen und mit Sex durchsetzten Geschichte zu tun, die sicher nicht für jeden was ist.

Diese Geschichte hat ihren ganz eigenen Humor, der bei mir voll angeschlagen hat, so dass ich durch und durch begeistert von ihr war.

Vor allem die Idee hinter der Geschichte war das, was mir besonders gefallen hat.

An der Umsetzung hat es dagegen leider etwas gehapert und ich hoffe, dass sich dies mit den weiteren Bänden der Reihe noch gibt.

Charlaine Harris hat es für mich leider nicht wirklich geschafft, die richtige Stimmung rüber zu bringen. Vor allem beim Tod einer nahestehenden Person kam für mich absolut keine traurige Stimmung rüber. Die Gefühle der Personen wurden zu oberflächlich beschrieben, hatten nicht genug Tiefgang um mich zu überzeugen oder sogar mitfühlen zu lassen.

Dagegen haben mir die verschiedenen Charaktere richtig gut gefallen. Vor allem Sookie, die einerseits so zurückhaltend, schüchtern und naiv ist, hat es andererseits faustdick hinter den Ohren, sagt was sie denkt und sorgt immer wieder für beste Unterhaltung.

Die Handlung selbst hält den Leser durchgehend durch immer wieder auftretende Überraschungen und ständige Wendungen bei der Stange und wird nie langweilig. Teilweise hat mir zwar etwas die Spannung gefehlt, was wiederrum  stark damit zusammenhängt, dass die nötige Stimmung nicht richtig rüber gebracht wurde, jedoch wollte ich trotzdem kaum das Buch zur Seite legen.

Insgesamt auf jeden Fall lesenswert, für alle die einen solchen Humor ertragen und kein Problem damit haben etlichen Sexszenen präsentiert zu bekommen. Eine super unterhaltsame Geschichte, mit gelungenen und einzigartigen Charakteren statt schnulzigen Vampiren.