All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Switched

When Wendy Everly was six-years-old, her mother was convinced she was a monster and tried to kill her. It isn’t until eleven years later that Wendy finds out her mother might’ve been telling the truth. With the help of Finn Holmes, Wendy finds herself in a world she never knew existed – and it’s one she’s not sure if she wants to be a part of.

Ein Buch, das es auf der Buchmesse als ARC gab, weshalb ich gar nicht so sehr auf den Inhalt geachtet habe, sondern es einfach mal mitgenommen habe. Auch als ich anfing es zu lesen, habe ich mir nicht mehr den Klappentext durchgelesen, sondern mich einfach mal ins kalte Wasser fallen lassen. Hätte ich dies nicht getan, hätte ich mich wohl schon vorher darauf einstellen können, hiermit absolut nichts Neues zu Lesen zu bekommen. Denn wer schon The Iron King gelesen hat, wird hier einige Parallelen feststellen und somit wenig Überraschungen erleben.

Schon den Anfang fand ich eher merkwürdig und nicht wirklich stimmig. Ich hatte das Gefühl, als hätte man die Vorspultaste gedrückt um möglichst schnell auf eine bestimmte Gegebenheit hinzuarbeiten. Dabei wäre gerade dies der Part gewesen, der meiner Meinung nach ziemlich interessant hätte werden können. Stattdessen begegnen sich Personen, die sich natürlich auf Anhieb total mögen und ihre Geheimnisse aufdecken, die man als Leser aber gar nicht richtig kennen lernen kann. Alles passiert in nur wenigen kurzen, Zusammenfassungen gleichkommenden, Kapiteln und plötzlich befindet man sich in einer Situation wieder, die mich nur noch an Plötzlich Prinzessin denken ließ und mehr als langweilig und vorhersehbar wurde.

Durch und durch kommt es wenig bis gar nicht zu irgendwelchen spannenden Handlungen. Hier und da wäre zwar die Möglichkeit gegeben, doch die Autoren macht nicht wirklich etwas daraus und lässt den Moment schnell wieder verstreichen.

Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Nicht nur, dass dem Leser nur ein oberflächliches Kennenlernen geboten wird, sondern auch ihre Art. Vor allem die Protagonistin war mir viel zu schwach und beeinflussbar. Sie wurde von allen nur gelenkt und schien nie ihren eigenen Willen durchzusetzen. Eine Person konnte ich dagegen gleich in Herz schließen. Leider wurde dieser aber so wenig Aufmerksamkeit geschenkt, dass sie nur wenig Positives in die sonst so lahme Geschichte bringen konnte.

In dieser Geschichte konnte ich nicht einen hervorstechenden positiven Aspekt finden. Ich war durch und durch gelangweilt von den vielen hervorsehbaren Dingen und fühlte mich jede Seite an andere Geschichten erinnert.

Für mich machte es den Eindruck, als habe Amanda Hocking hier und da etwas zusammengesucht und eine eigene Geschichte daraus machen wollen, der es jedoch nicht nur an Spannung, Überraschung und tollen Charakteren fehlt, sondern auch am eigenen, speziellen/ hervorstechenden Stil, der mit einer bekannten Geschichte trotzdem noch den Spaß am Lesen gebracht hätte. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite nicht einmal gepackt und auch das Ende hat bei mir nicht das Interesse wecken können, das nächste Buch der Trilogie lesen zu wollen.