All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

The Awakening

If you had met me a few weeks ago, you probably would have described me as an average teenage girl—someone normal. Now my life has changed forever and I’m as far away from normal as it gets. A living science experiment—not only can I see ghosts, but I was genetically altered by a sinister organization called the Edison Group. What does that mean? For starters, I’m a teenage necromancer whose powers are out of control; I raise the dead without even trying. Trust me, that is not a power you want to have. Ever.

Now I’m running for my life with three of my supernatural friends—a charming sorcerer, a cynical werewolf, and a disgruntled witch—and we have to find someone who can help us before the Edison Group finds us first. Or die trying.

Schon mit dem ersten Buch der Darkest Powers Trilogie hat mich Kelley Armstrong soweit überzeugt, dass ich am liebsten gleich alle ihre anderen Bücher auf einen Schlag gekauft hätte.

Deshalb dachte ich mir auch, als ich dieses Buch anfing, dass es sicher nicht noch besser werden kann, als das erste Buch. Von wegen, es wurde nochmal um einiges besser.

Der erste Teil der Trilogie hatte mich schon dermaßen begeistert, dass es mir schwer viel, meine Fassungslosigkeit darüber, wie gut ein Buch sein kann, auszudrücken und der zweite Teil war dann sogar noch besser, denn hier darf man nun auch eine deutliche Entwicklung der Charaktere verfolgen (was für mich immer einen großen Reiz an Reihen ausmacht), sie noch mehr ins Herz schließen und auch an Spannung legt sie zum ersten Teil nochmal ganz gewaltig zu.

Das besondere an den Büchern von ihr ist, dass sie einen unheimlich tollen Schreibstil hat, der mich immer wieder aufs Neue voll und ganz in die Geschichte eintauchen lässt, so dass ich gar nicht mehr auftauchen möchte, selbst nach Beenden nicht. Hinzu kommen ihre wunderbaren Charaktere, die alles andere sind, als die Standardcharaktere die man sonst so oft aufgetischt bekommt.

Ich habe mich schon vor Beginn des Lesens auf die bekannten, super tollen Charaktere gefreut, besonders auf einen von ihnen, in den ich total vernarrt bin und nein es ist kein super toll aussehender, extrem netter, schmeichelnder Kerl und doch finde ich ihn durch und durch sympathisch. Dabei hat mich die Geschichte anfangs ganz kirre gemacht und den Spannungsfaktor unheimlich erhöht, dadurch dass er nicht von Anfang mit dabei ist und erst im Verlauf der Geschichte wieder auftaucht, worauf ich ungeduldig hin gefiebert habe.

Irgendwann im Buch gab es gab einen Moment wo ich dachte: Gut, jetzt sind wir also an diesem Punkt angekommen und was passiert jetzt? Wie will sie bloß die nächsten Seiten alle noch füllen ohne dass es langweilig wird?
Und das was kam, war sicher nicht das, mit dem ich gerechnet hatte. Denn plötzlich zieht die Geschichte an, nimmt an Spannung zu und versorgte mich immer wieder aufs Neue mit überraschenden Wendungen. Es wurde nicht auf einer Seite langweilig, so wie ich befürchtet hatte.

Und heimlich still und leise schleicht sich auch ganz minimal so etwas wie eine Liebegeschichte ein die mich total kirre machte. Ständig gibt es Situationen zwischen Person 1 und Person 2 bei denen ich dachte: “Na los. Kann nicht mal endlich was zwischen den beiden passieren? Nur ein kleiner Kuss wenigstens?” Und dann gibt es Situationen zwischen Person 1 und Person 3 und ich dachte: Wehe da passiert was zwischen den beiden! Das ist die falsche Person!! Und letztlich passiert einfach gar nicht das was ich gerne hätte. (Nein, hier gibt es keine Dreiecksbeziehung!!!)

Diese Geschichte hatte mir so sehr gefallen, dass ich schon vor dem beenden der letzten Seite dachte: Das werde ich ganz bald nochmal lesen!

Kelley Armstrong schaffte mit The Awakening eine bodenständige, ‘normale’ Geschichte, die sich nicht durch ihren Inhalt selbst, einer einzigartigen Idee, sondern durch die Darstellung dessen, vom Einheitsbrei abhebt. Sowohl ihr Schreibstil als auch die tollen, einzigartigen, aber vor allem realitätsnahen Charaktere, haben mich voll und ganz in den Bann der Geschichte gezogen und mich das Buch letztlich schweißgebadet zuklappen lassen.