All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

The Perks Of Being a Wallflower

Charlie is a freshman. And while he’s not the biggest geek in the school, he is by no means popular. Shy, introspective, intelligent beyond his years yet socially awkward, he is a wallflower, caught between trying to live his life and trying to run from it. Charlie is attempting to navigate his way through uncharted territory: the world of first dates and mixed tapes, family dramas and new friends; the world of sex, drugs, and The Rocky Horror Picture Show, when all one requires is that perfect song on that perfect drive to feel infinite.

So sehr wollte ich dieses Buch lieben. Überall habe ich nur Gutes gehört und der Trailer des kommenden Filmes hat mir erst Recht Lust auf das Buch gemacht.
Leider konnte es mich nicht ganz so überzeugen, wie ich gehofft hatte. Es war wirklich gut, aber trotzdem ist einfach nicht der Funke übergesprungen, irgendwas hat mich davon abgehalten zu denken: Wow!

Und ich kann nicht mal richtig erklären woran das liegt. Denn wenn ich so zurück denke, war die Geschichte toll, hatte genau die Elemente, wie ich sie in einem Buch mag und die für mich schon den Großteil ausmachen, um mich von einem Buch zu begeistern: ein schüchterne, nerdiger, aber einzigartiger Kerl, Musik, Bücher und tolle, sowohl lustige als auch traurige, Handlungen.

Das Problem war wohl: ich konnte keine richtige Verbindung zu Charlie aufbauen. Und dabei ist er so ein niedlicher, liebenswerter Charakter, den man eigentlich ziemlich schnell mögen wird. Und doch gab es da diese Momente, wo ich genervt dachte: Oh nein Charlie, wirklich jetzt?
Alles in allem war er mir zu weinerlich, einfach zu viel von allem, was ich sonst eigentlich an solchen Charakteren so mag.

Besonders gut hat mir die Geschichte an sich aber trotzdem gefallen, vor allem durch die Art, wie sie erzählt wird. Diese wird dem Leser nämlich in Form von Briefen von Charlie an einen unbekannten Empfänger vorgesetzt und war so mal wieder erfrischend anders.

Hinzu kamen dann die vielen Erwähnungen von Büchern. Charlie als eher zurückgezogener Kerl, wird von seinem Lehrer gefördert und bekommt von ihm die verschiedensten Bücher zu lesen auf, die ich mir meist gleich alle vornahm zu lesen, beziehungsweise nachzugucken, um was für ein Buch es sich handelt.

En Buch, an das ich große Erwartungen hatte, die leider nicht erfüllt wurden. Zum Protagonisten konnte ich einfach keine Verbindung aufbauen und so nutzen leider auch der tolle Schreibstil, die interessante Erzählweise und die wunderbare Geschichte nur wenig, um mich richtig zu packen und für das Buch zu begeistern. Trotzdem würde ich jedem anderen das Buch weiter empfehlen, denn einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Und auch ich bin trotzdem gespannt auf die Verfilmung des Buches.