The Fury

Imagine if one day, without warning, the entire human race turns against you.

Every single person you meet becomes a bloodthirsty, mindless savage, hell-bent on killing you – and only you.

Friends, family, even your mum and dad, will turn on you. They will murder you.

And when they have, they will go back to their lives as if nothing has happened.

The world has the Fury.

It will not rest until you are dead.

Was mich an den Büchern von Alexander Gordon Smith so begeistert ist dass er mich immer so sehr in die Irre führt, mich immer wieder aufs Neue mit völlig abgefahrenen Geschichten begeistert, ständig Überraschungen bereithält und mich nie langweilt.

Bei ihm war es bisher jedes Mal der Fall, dass ich eine Art von Sicherheit empfunden habe, nicht nur zu wissen, dass das Buch gut wird, sondern auch zu wissen, was auf mich zukommt, auf was ich mich einstellen muss und welche Richtung das Buch einschlagen wird. Und jedes Mal wurde ich vollkommen vor den Kopf geschlagen, immer wieder davon überrascht, mit was für einer Geschichte ich plötzlich konfrontiert war.
Bei Lockdown war es der Anteil an Gewalt und Horror der mich in seiner Masse überrascht hat, bei Snot der Eckelfaktor und hier war es die komplette Geschichte selbst. Ich war mir so verdammt sicher, zumindest ansatzweise zu wissen, worum es sich hier handelt, was hier vor sich geht und bin sowas von auf die Schnauze gefallen. Das Buch hat mich lange mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf dasitzen lassen und ich hatte alle möglichen Vermutungen, aber keine war die Richtige. Als sich dann endlich offenbarte, was los ist, war ich gleichzeitig geschockt und total begeistert, weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte und weil die Auflösung etwas war, dass ich in einem solchen Buch, vor allem von Alexander irgendwie nie vermutet hätte. Außerdem ist es etwas, dass mich als Thema an sich oft von Büchern abschreckt, das ich hier aber einfach nur absolut genial und perfekt umgesetzt fand.

SPOILER: (zum Lesen, Text anklicken!)

˙,uǝssǝsǝq, lǝƃuE uoʌ puıs uǝɥɔılpuǝƃnJ ǝıD ¡lǝƃuE ɥɔılɯäN ˙nz ɥɔıɯ ɟnɐ sǝɹǝpuɐ zuɐƃ sɐʍʇǝ ɹǝıɥ ɯɐʞ uǝssǝpʇʇɐʇs ‘ʇlɥǝɟǝƃ ʇıǝʍ ɹǝqA ˙puıs ʇoʇ ʇɥɔıu uǝɥɔsuǝM ǝıp ssɐp ɹnu ‘ǝʇɥɔıɥɔsǝG ǝıqɯoZ ʇɹA ǝuıǝ uǝqE ˙uǝɥǝƃsol uǝɥɔılpuǝƃnJ ǝıp ɟnɐ pun uǝpɹǝʍ puǝʇüʍ os qlɐɥsǝp ǝıs pun uǝpɹǝʍ ʇɹǝızıɟuı sɐʍʇǝ uoʌ ǝllɐ uǝɥɔılpuǝƃnJ ɹɐɐd uıǝ ɟnɐ sıq ɹǝp uı ‘ǝʇɥɔıɥɔsǝG ǝuıǝ ‘ʇɥǝƃ sǝɥɔsıʇdʎlɐʞodɐʇsoP sɐʍʇǝ ɯn ɹǝıɥ sǝ ssɐp ‘uǝssɐl uǝʇnɯɹǝʌ ʇʞǝɹıp ɥɔıɯ ʇɐɥ ǝqɐƃuɐsʇlɐɥuI ǝıD

Durch dieses riesige Geheimnis, was es hier aufzudecken gibt, die Situation zu verstehen und dabei auch noch immer wieder neue Brotkrumen vorgeworfen zu bekommen, die nur noch mehr verwirren und noch weniger Sinn machen, machen hier die Spannung aus. Ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, wollte immer mehr entdecken und erfahren und endlich wissen was los ist, so dass ich das Buch in einem Zeitraum von 24 Stunden durch gelesen hatte.

Alexander setzt hier auch ganz stark auf seine Charaktere und ihre Entwicklung.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man die Geschichte nicht nur aus einer Sicht zu lesen bekommt, sondern zwischen den Geschichten der verschiedenen Jugendlichen hin und her wechselt.
Das hatte zwar einerseits zur Folge, dass sich der Anfang etwas mehr zieht, da man den Beginn der seltsamen Ereignisse an verschiedenen Orten erlebt, ich empfand aber gerade dies als interessant und gut gemacht und weg lassen hätte man es auf gar kein fallen können.
‘Hier kommt so eine tolle Gruppe von Personen zusammen, die nicht nur in ihren Charaktereigenschaften teilweise vollkommen verschieden sind, es ist auch nicht nur eine Altersklasse vertreten, wie ich es vorerst erwartet hatte. Hier halten 13jährige und 18jährige zusammen und bilden eine große Familie.

Alexander hat mich wieder sowohl mit seinem Schreibstil als auch mit seiner Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Gott sei Dank hat er auf einen bösen Cliffhanger verzichtet und mich allein durch die Geschichte extrem gespannt auf den zweiten Teil gemacht, der noch so viele spannende, aufregende und interessante Seiten verspricht. The Fury bietet eine bunte Mischung an Charakteren und eine geniale Idee einer Geschichte, der man nur zu gerne auf die Spur geht auch wenn sich der ein oder andere vielleicht ein wenig durch den ersten Teil kämpfen muss. Aber lasst es euch gesagt sein: es lohnt sich. Für dieses Buch sollte man ganz viel Zeit bereit halten, denn man will gar nicht mehr aufhören zu lesen, so fesselnd schreibt Alexander Gordon Smith.


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Comments:

  • Joa, dann weiß ich ja was ich als nächstes lese :D
    Smith hat mir bei Twitter ja selber schon Viel Spaß gewünscht ^.^ Da will ich nicht mehr allzu lange damit warten.

    Wobei ich durch Shiku fast in Versuchung geraten wäre, den dritten Lockdown Teil anzufangen :P
    Aber Nein, nein. Die verwahre ich mir schön :D

    • Ja, die macht mich die ganze Zeit auch schon schwer nervös :D Aber ich halte das doch ein wenig durch. Will mir das schön aufteilen, der fünfte kommt ja hoffentlich im Frühling 2013 raus >.<

  • Herzlichen Glückwunsch, du hattest deine Rache. Ich will das Buch haben! xD Konnte es mir aber nicht verkneifen, den Spoiler zu lesen. Tja … wie immer. (Was für die allgemeine Belustigung nebenbei: Bei einer anderen Rezi muss ich das mit dem Anklicken überlesen haben & hab den Text brav so entziffert, wie er zu sehen war. Ebenfalls: wie immer. xD)

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