The Marbury Lens

Sixteen-year-old Jack gets drunk and is in the wrong place at the wrong time. He is kidnapped. He escapes, narrowly. The only person he tells is his best friend, Conner. When they arrive in London as planned for summer break, a stranger hands Jack a pair of glasses. Through the lenses, he sees another world called Marbury.  There is war in Marbury. It is a desolate and murderous place where Jack is responsible for the survival of two younger boys. Conner is there, too. But he’s trying to kill them.  Meanwhile, Jack is falling in love with an English girl, and afraid he’s losing his mind.  Conner tells Jack it’s going to be okay. But it’s not. 

Wer mich kennt, der weiß wie begeistert ich von männlichen Jugendbuch Autoren bin. Damit war mir also schon ziemlich schnell klar, dass ich mit ‘The Marbury Lens’ nicht viel falsch machen kann. Und dann kommt auch noch eine erfrischen neue Idee hinzu, die mir auf dieses Weise noch nicht unter gekommen ist und dann spielt die Geschichte auch noch in London! Ding!Ding!Ding! Jackpot!

Und meine Erwartungen wurden erfüllt. Sogar um einiges übertroffen. Ich war ja auf alles vorbereitet, aber nicht auf das hier.
Schon vor dem Lesen hatte ich mich gefragt, was diese Entführung mit dem restlichen Buch zu tun hat, weil es mit den weiteren Ereignissen, der Marbury Brille und den damit verbundenen Geschehnissen, so gar nichts zu tun zu haben scheint.
Doch genau die Verbindung, die sich einem plötzlich auftut hat mich erst so sehr von diesem Buch begeistert. Die Entführung beeinflusst Jack so stark und in so vielen Dingen und hat so einiges zur Folge, dass sonst sicher ganz anders verlaufen wäre.

Allein schon die Idee, dass man eine Brille aufsetzt und sich plötzlich in einer völlig anderen Welt widerfindet, in der man sich mit ganz anderen Menschen zusammenfindet, aber sich nach und nach wieder an sie erinnert, als wäre man schon viel länger und öfter in Marbury gewesen, hat für mich den ganze besonderen Reiz ausgemacht. Dieses Buch hält so viele Rätsel bereit, die man aufdecken möchte, so viele Dinge, die absolut überhaupt keinen Sinn zu machen scheinen und die den Leser immer weiter voran treiben und gar nicht zur Ruhe kommen lassen.

Vor allem habe ich in diesem Buch ein aufregendes Abenteuer erwartet. Stattdessen hat man es hier mit einer wirklich düsteren Geschichte zu tun. Jack hat mit so vielen Problemen auf einmal zu kämpfen, sowohl in der wirklichen als auch in der Welt von Marbury. Und da ist es nicht gerade hilfreich, dass sowohl seine Freunde auch als er selbst an seinem Verstand zu zweifeln beginnen.

Hier tut sich eine wirklich bedrückende Stimmung auf und man weiß selbst nicht so ganz was man von Dingen halten soll und was man glauben kann.
Smith nimmt einen mit dieser Geschichte derart gefangen, strahlt eine so besondere Faszination aus, etwas Düsteres und Beklemmendes, so dass man Jacks Drang danach, immer wieder die Brille aufzusetzen und in diese ferne Welt einzutauchen, besonders leicht nachvollziehen kann. Smith schafft es sowohl mit seinem Schreibstil als auch mit den Mitteln seiner Idee eine solch fesselnde und nervenauftreibende Geschichte zu erschaffen, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte.

Und obwohl Jack ein ganz typischer Kerl im Teenager Alter ist, der somit oft auch an nichts anderes denkt als Mädchen, so viel es mir nicht schwer, das Buch aus seiner Sicht zu lesen und mich in seinen Kopf einzufinden und nachzuempfinden, wie es ihm dabei geht, wenn sein Leben nach und nach in die Brüche zu gehen scheint.

Andrew Smith hat mit Marbury eine wirklich düstere Welt geschaffen in der Jungs um ihr Leben kämpfen müssen. Und diese Welt ist eingebunden in einer Geschichte, die nicht weniger von einer dunklen schwarzen Wolke überhangen ist, denn der Besuch in Marbury hat auch seine Auswirkungen auf die Wirklichkeit. Doch was ist eigentlich noch Wirklichkeit und was nicht? A. Smith hat mich mit diesem Buch vollauf begeistert und mir einige spannende Lesestunden bereitet, so dass ich es kaum erwarten kann den nächsten Band zu lesen, der wieder eine völlig neue Welt bereitzuhalten scheint.


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