Stargirl

Stargirl. From the day she arrives at quiet Mica High, the hallways hum with the murmur of “Stargirl, Stargirl.” She captures Leo Borlock’s heart with just one smile. She sparks a school-spirit revolution with just one cheer. The students of Mica High are enchanted. At first.

Then they turn on her. Stargirl is suddenly shunned for everything that makes her different, and Leo, desperate with love, urges her to become the very thing that can destroy her: normal.

Stargirl ist wieder eines dieser Bücher, die mir total nahe gehen und die für meinen Geschmack immer viel zu schnell vorbei sind. Und außerdem hielt es wieder was ganz anderes bereit als ich erwartet hatte.

Eigentlich ist die Handlung schon ziemlich vorhersehbar, aber die erste Überraschung war für mich die Sicht, aus der das Buch erzählt wurde. Hier hatte ich nämlich mit einer ganz anderen Person gerechnet, fand es aber auf die hier gewählte Weise weit besser, da man so einem ganz anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse hatte.

Mit Stargirl selbst hat Jerry Spinelli einen der süßesten und fröhlichsten Charaktere geschaffen, über den ich bisher gelesen habe. Wenn man ihr im Buch begegnet macht sich gleich ein Lächeln auf dem Gesicht breit und man muss sie einfach auf Anhieb mögen mit ihrer besonderen Art.
Und genau das macht die Geschichte selbst, ihre Entwicklung umso trauriger. Die Reaktionen anderer auf ihr Anderssein sind gleichzeitig verständlich und total schockierend.
Verständlich daher, dadurch dass man eben auch einen Blick auf die Dinge durch eine andere Person als Stargirl bekommt. Man ist selbst mal in dem Alter gewesen und weiß wie sowas sein kann.
Aber trotz des Verständnisses konnte ich gegenüber Stargirls Mitschülern nichts anderes als Wut und den starken Drang empfinden, laut loszuschreien, dass sie einen solch besonderen Menschen doch bitte anders behandeln sollen.

Dieses Buch ist wie Stargirl selbst: ein hell leuchtender Stern, der aus der Menge heraus sticht und das man in vollen Zügen genießen muss, statt es ganz schnell zu verschlingen. Eine sehr bewegende Geschichte, die vor allem Jugendlichen sicher einiges über Freundschaft und das Leben lehren kann.
Ich würde am liebsten gleich auf Anhieb auch das zweite Buch über Stargirl lesen, dass dann sogar aus ihrer Sicht beschrieben wird. Mich jedenfalls hat sie trotz teilweise deprimierender Handlung mit ihrer fröhlichen Art immer wieder angesteckt.


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  • Ist schon eine Weile her, dass ich das Hörbuch gehört habe, aber ich mochte es damals auch gern, weil Stargirl so ein besonderer Charakter ist und immer zu sich selbst steht, egal, was die anderen von ihr denken. Traurig war’s dann auch :/ Das Ende fand ich nicht so gut, aber ich kann mich ehrlich gesagt jetzt kaum noch dran erinnern ;D
    Auf jeden Fall wollte ich den 2. Teil auch immer noch unbedingt lesen, hab’s bisher bloß nicht hinbekommen :P

    • Ich befürchte auch, dass die Lust auf das zweite Buch viel zu schnell wieder vergessen ist :D
      Das Ende fand ich auch irgendwie schade, gerade daher bin ich so neugierig auf Buch 2.

  • Simpel aber effektiv, so hört sich der Plot dieses Buchs an. Und Deine Rezi macht Lust auf das Buch auch wenn Mobbing sonst nicht so mein Thema ist. Es geht mir da wie Dir, ich rege mich über die Unfairness der anderen gegenüber der Hauptfigur auf.
    Trotzdem werde ich mir dieses Buch merken, denn ich bin zu neugierig darauf, als dass ich es vergessen könnte ;)

    LG, Katarina :)

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