The Thirteenth

Imagine starting at the end and finishing back at the beginning. This is the story of a teenage girl called Valerie Saunders who is about to be thrown through time and space. Being bestowed with abilities beyond her wildest nightmares, she discovers that she not only has to deal with turning eighteen, her first job and an unwanted tattoo, but also magical powers and intense urges to fall in love. She envisaged she would spend her life blending into the scenery, not blowing it up! Val has a calling, but which side is dialling her number?

Wenn Priscilla von TheReadables ein Buch gut findet, dann landet dieses mit ziemlich großer Sicherheit auf meinem Wunschzettel oder sogar direkt in meinem Regal, weil sie so einen super Geschmack hat was Bücher betrifft bzw. mit meinem oft übereinstimmt.
Deshalb hab ich auch bei The Thirteenth nicht lange gezögert, vor allem weil es für den Kindle so schön günstig war. Die bunte Mischung aus SciFi und Fantasy hat mich sofort neugierig gemacht und ich hab eine super spannende Geschichte über Raum- und Zeitreisen erwartet, zusammengewürfelt mit ein paar Fantasyelementen, wie dem plötzlich auftauchenden Tattoo, das eine ganz besondere Bedeutung zu haben scheint.
Leider gibts es dann aber eben doch auch ein paar Bücher, die ihr gefallen, mir aber so überhaupt nicht.

Die Erwartungen waren hoch, ebenso die Enttäuschung.
Schnell fing ich an mich zum Weiterlesen zwingen zu müssen und auf die Bücher zu starren, die ich gerade viel lieber lesen würde, wodurch ich mich dann auch nach etwas mehr als der Hälfte dazu entschieden hatte, das Buch abzubrechen.

Gründe dafür gab es viele, dagegen keine, die mich vom Gegenteil hätten überzeugen können.
Mein erstes ganz großes Problem waren die Charaktere. Wären diese von Anfang an als jünger beschrieben worden, wäre ich mit ihrem kindlichen Verhalten vielleicht noch klar gekommen, aber damit, dass sie ungefähr 18-Jährige darstellen sollten, kam ich überhaupt nicht klar. Val war mir viel zu weinerlich und jammerte anfangs derart rum, dass ich ihr am liebsten mal zugeschrien hätte, sie solle sich doch bitte mal wie eine bald 18-Jährige benehmen und die Arschbacken zusammen kneifen, statt sich bei einer wildfremden Person auszuheulen.
Aber nicht nur dieses kindische Verhalten, sondern auch eine Person an sich hat mich noch mehr den Spaß am Lesen genommen: Vals beste Freundin. Äußerlich wird sie schon als Barbie beschrieben, so kam sie mir auch innerlich genauso vor. Mich hat sie vom ersten Moment an genervt mit ihrer unfreundlichen und oberflächlichen Art.

Mal abgesehen von den Charakteren kam ich aber auch mit der Geschichte selbst nicht klar. Hier geht alles Schlag auf Schlag, ein Ereignis nach dem anderen, und diese auch gar nicht mal so unspannend und durch ihre Schnelligkeit und Menge auch der Grund für so manchen Nervenkitzel, entstand auch hier auch ein großes Problem für mich: es kam mir alles zu unecht, zu unrealistisch und einfach nur auf die Schnelle auf die Seiten geklatscht vor.
Wie schnell sich hier Personen mit paranormalen Dingen abfinden, wie schnell eine wildfremde Personen plötzlich zum besten Freund oder Ansprechpartner wird und hey, durch welch einen glücklichen Zufall dann auch noch ein toller Kerl ins Spiel kommt, den ich selbst alles andere als toll fand, brachten mir bei Lesen leider wenig Spaß.

So schade ich es auch fand, konnte mich das Buch leider nicht genug mitreißen, dass ich Lust darauf hatte es zu beenden. Dabei fand ich die Idee dahinter wirklich super und dabei weiß ich noch nicht einmal alles, das sich dahinter verbirgt und neugierig bin ich auch auf jeden Fall genug, dass ich dem Buch ein anderes Mal vielleicht noch eine zweite Chance geben werde.
Im Moment halte ich das Buch jedoch eher für eine große Enttäuchung und war ganz froh, mich in eine bessere Geschichte stürzen zu können.


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  • Da ist ja die Rezension :D Schön, wenn auch die eBooks ein tolles Foto bekommen :) (und der neue Zeitverschwendungsschnipsel ist auch toll <3)

    Mir ist das Buch auch vor einer Weile durch Priscilla aufgefallen, aber Selbstverlag und Cover haben mich dann doch abgeschreckt. Offenbar zu Recht :P Ich glaube das "Problem" bei Priscilla ist, dass sie noch nicht sooo lange intensiver liest und auch nicht so viel. Ich glaube dadurch ist sie manchmal nicht ganz so streng mit Büchern, weil sie einfach nicht so viele Vergleiche hat wie Leser, die schon 10 andere Bücher von der Sorte kennen.

    • Das stimmt. Wobei ich durch sie zB auch Autoren wie John Green und Michael Grant gelesen hab und total begeistert war. So oft sie auch meinen Geschmack trifft, ab und an müssen die Meinungen ja auch mal auseinander gehen.
      Ich glaub dass bei ihr da aber auch ein wenig die Tatsache eine Rolle spielte, dass sie das Buch von der Autorin bekommen hat^^

      • Das tun sie ja eigentlich immer irgendwann ;) Hängt auch viel vom Timing und der Lebenslage/situation ab, in der man das Buch liest, finde ich. Manche Bücher hätten mir vor 3 Jahren noch super gefallen und jetzt halt nicht mehr so oder manche finde ich im Sommer ganz unterhaltsam und im Winter nur noch absolut grässlich.

        Letzeres hab ich auch schon befürchtet, wobei ich ihr aber genug Integrität zutraue ;)

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