All About Books

A book blog, mostly touring foreign worlds of fantasy novels with occasional detours into space and explorations of magical realism, featuring book reviews, random bookish thoughts and hand lettered quotes.

Pushing The Limits

No one knows what happened the night Echo Emerson went from popular girl with jock boyfriend to gossiped-about outsider with “freaky” scars on her arms. Even Echo can’t remember the whole truth of that horrible night. All she knows is that she wants everything to go back to normal. But when Noah Hutchins, the smoking-hot, girl-using loner in the black leather jacket, explodes into her life with his tough attitude and surprising understanding, Echo’s world shifts in ways she could never have imagined. They should have nothing in common. And with the secrets they both keep, being together is pretty much impossible.  Yet the crazy attraction between them refuses to go away. And Echo has to ask herself just how far they can push the limits and what she’ll risk for the one guy who might teach her how to love again.

Als ich anfing Pushing The Limits zu lesen hätte ich nicht gedacht, dass ich letztlich so begeistert von diesem Buch sein würde. Denn auf den ersten Seiten hatte ich mal wieder die typischen Befürchtungen: das gibt eine schnöde Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen die so extrem verschieden sind, dass niemand je erwartet hätte, das zwischen ihnen was laufen könnte. Die altbekannte Story eben.

Dann kam aber alles ganz anders und ich war sowohl gepackt von der süßen Liebesgeschichte, den sympathischen Charakteren, aber vor allem vom ganzen Drumherum, dass hier die tragende Rolle einnimmt.

Pushing The Limits ist eine total gefühlsgeladene Geschichte, die in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst hat.
Katie McGarry bringt einem die Gefühlswelt der beiden Protagonisten wirklich nahe, so dass man selbst plötzlich mit Tränen in den Augen dasteht. Beide müssen so furchtbare Dinge verarbeiten, Dinge von denen man eigentlich sagen würde, dass man nicht nachvollziehen kann, wie schlimm es sein muss, mit diesen zu leben, die McGarry einem jedoch so deutlich und detailliert näher bringt, dass man es zumindest teilweise eben doch schafft. Echos und Noahs Gefühle und ihr Verhalten wurden für mich durch und durch nachvollziehbar.

Aber nicht nur, dass ich deren Gefühle nachvollziehen konnte, sondern dass die Geschichte auch ganz andere Gefühle in mir selbst ausgelöst hat, zeigen, wie gut mir dieses Buch gefallen hat. Ganz oft hat mich richtige Wut gepackt. Wie die ein oder andere Person von anderen behandelt wurde, was dieser für ein Kram ausgequatscht oder sogar aufgezwungen wurde, wie Personen verletzt wurden… all diese Sachen haben in mir den Drang geweckt, ins Buch zu hüpfen und einzugreifen, weil ich mich mit den tollen Charakteren Echo und Noah, aber auch manchen Nebencharakteren so verbunden gefühlt habe.

Dass man für Noah dann auch noch ins Schwärmen geraten kann und einem ein so schönes Ende geboten wird, machten dieses Buch für mich zu einer wunderbaren Geschichte, die mich nach anfänglichen Zweifel ganz schnell mit ihren berührenden Erzählungen gepackt und nicht mehr losgelassen hat.
Denn hinter dieses typischen Liebesgeschichte steckt so viel mehr, so viele dramatische Dinge die man selbst seinem Feind nicht wünscht, aber auch so viele schöne Dinge, so dass einem die reinste Gefühlsachterbahn geboten wird.